Wasserburger Basketballerinnen

Mit 51-Punkte-Vorsprung ins Halbfinale eingezogen

Nördlingen - Von Beginn an ließen die Wasserburger Damen keine Zweifel aufkommen am Einzug ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Mit 96:45 (39:18) besiegte der Titelverteidiger auch in Spiel 2 des Viertelfinales den Tabellenachten Nördlingen souverän. 

Weiter geht es in den Play-Offs am nächsten Sonntag, 10. April, um 16:00 Uhr in der Wasserburger Badria-Halle – Gegner noch unbekannt. Denn im Duell Vierter gegen Fünfter der DBBL holte sich Keltern in Marburg den ersten Sieg und damit das Unentschieden. Am morgigen Sonntag wird dann in Keltern ermittelt, wer sich im Semifinale mit dem amtierenden deutschen Meister messen darf. Ebenfalls in die „Verlängerung“ geht die Serie zwischen Herne und Halle. Der Hauptrunden-VizemeisterSaarlouis setzte sich hingegen mit 2:0 gegen Rotenburg-Scheeßel vorzeitig durch.

Vor ca. 80 mitgereisten Fans aus Wasserburg, die beim Bayern-Derby in der Nördlinger Hermann-Keßler-Halle ordentlich Stimmung machten, führten die grippegeschwächten Gäste, die nur zu acht antreten konnten, dennoch schnell mit 18:4 (6. Minute) und bauten die Führung bis zur Halbzeit auf ein vorentscheidendes 39:18 aus. 

War vor einer Woche die zweite Halbzeit noch relativ ausgeglichen, wurde der Druck am Freitag Abend auch nach dem Seitenwechsel weiter hochgehalten. Nach 30 Minuten stand es 67:29 und im letzten Spielabschnitt wuchs der Vorsprung zwischenzeitlich bis auf 47 Punkte an. 

Wasserburg war den tapfer kämpfenden Rieserinnen beim 96:45-Sieg in allen Belangen überlegen, vor allem die Trefferquoten sprechen eine deutliche Sprache. Aus dem Feld trafen die Innstädterinnen starke 49 Prozent gegenüber 28 Prozent bei Nördlingen (sicherlich auch bedingt durch den immer hohen oberbayerischen Verteidigungsdruck). 

Elf Treffer bei nur 24 Versuchen bedeutet eine überragende Ausbeute von der Dreierlinie: Mit Svenja Brunckhorst (1), Marlou de Kleijn (3), Soana Lucet (4), Tiina Sten (2) und Steffi Wagner (1) waren fünf Spielerinnen von jenseits der 6,75 Meter erfolgreich. 

„Ich bin sehr, sehr zufrieden mit der Leistung heute“, freute sich Head-Coach Georg Eichler, der mit seinem Team trotz des deutlichen Erfolges im ersten Spiel im Training unter der Woche intensiv an den eigenen Fehlern gearbeitet hat: „Unser Ziel ist es, unseren besten Basketball zu spielen und daran werden wir weiterarbeiten.“ 

Der frischgebackene Pokalsieger vom Inn scheint gut gerüstet für die weiteren Play-Off-Runden und hat jetzt am Wochenende noch zusätzlich Zeit, sich zu erholen.

Es spielten: 

Svenja Brunckhorst (9 Punkte, 6 Assists), Marlou de Kleijn (16 Punkte), Soana Lucet (18 Punkte, 12 Rebounds), Monique Oliver (22 Punkte, 9 Rebounds), Shey Peddy (2 Punkte, 5 Rebounds, 8 Assists, 5 Steals), Nayo Raincock-Ekunwe (10 Punkte, 6 Rebounds), Tiina Sten (14 Punkte) und Steffi Wagner (5 Punkte)

Pressemitteilung TSV Wasserburg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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