Heimspiel brachte Sieg gegen Marburg

Play-Off-Finale ist nur noch einen Sieg entfernt

Wasserburg - Am Sonntag zog es viele Basketball-Fans trotz des schönen Wetters in die Badriahalle. Dort empfingen die Wasserburger Basketball-Damen im Play-Off-Halbfinale den BC Marburg.

Die Wasserburgerinnen und sicherten sich mit einem deutlichen 78:57 den ersten Sieg in der Best-of-Three-Serie.

Damit fehlt dem neunfachen Deutschen Meister nur noch ein Sieg, um in das Play-Off-Finale einzuziehen. Den Sack kann der TSV bereits am kommenden Freitag in Marburg zu machen. Im anderen Halbfinale konnte sich Saarlouis mit einem knappen 62:59 Sieg gegen Herne durchsetzen – es bleibt also noch spannend im Kampf um die Deutsche Meisterschaft.

Wasserburgs Headcoach Schorsch Eichler war vor allem mit der ersten Halbzeit zufrieden. Dort habe das Team ein klasse Spiel gezeigt. In den ersten Minuten nach dem Sprungball waren die Damen noch etwas hektisch und brauchten Zeit, um ins Spiel zu kommen. Die Gäste hatten einen besseren Start und lagen kurzzeitig in Führung. Nach und nach gelang es dann den Innstädterinnen einen Spielfluss aufzubauen. Nach dem ersten Viertel führten sie bereits 21:14, im zweiten Viertel war das Team die deutlich dominierende Mannschaft auf dem

Spielfeld und entschied den zweiten Quarter mit 26:17 für sich. Top-Scorerin der Partie war wieder einmal Shey Peddy, die in der ersten Spielhälfte alle Versuche von der drei-Punkte-Linie erfolgreich abschließen konnte und bereits zur Halbzeit 18 Punkte erzielte.

Nach der Halbzeitpause war das Spiel auf Seiten der Wasserburger zwischenzeitlich wieder wirr und Marburg konnte noch einmal angreifen.

Wasserburgs Co-Trainer Michi Zovko sagte dazu: „Marburgs Trainer ist dafür bekannt, dass er in der Defensive oft umstellt und das war auch eine Herausforderung für uns. Wir mussten und konnten experimentieren und anders durch wechseln. Der Spielfluss wird dadurch natürlich erschwert.“ Schorsch Eichlers Statement fiel zur zweiten Halbzeit etwas schlechter aus: „Wir haben im dritten Viertel die Konzentration verloren und viel zu viel zugelassen.Das Rückspiel ist erst am Freitag, das Argument „Kräfte schonengalt also heute nicht.“ Trotz mangelnder Konzentration waren die Wasserburger am Ende überlegen und entschieden − mit Ausnahme des dritten Viertels − das letzte und entscheidende Viertel wieder für sich.

Es spielten: Shey Peddy (18 Punkte), Katerina Hindráková (4), Marlou de Kleijn (15), Nayo Raincock (15), Soana Lucet (10), Monique Oliver (1), Ellie Pavel, Tiina Sten, Svenja Brunckhorst (11) und Steffi Wagner (4).

Pressemitteilung TSV Wasserburg

Quelle: wasserburg24.de

Rubriklistenbild: © Andi Brei

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