Red Bull X-Alps:

Sebastian Huber holt sich Platz zwei

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Sebastian Huber am Mont Blanc.
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Salzburg/Monaco - Sebastian Huber hat sich jetzt den zweiten Platz bei den Red Bull X-Alps gesichert. Der Schweizer Christian Maurer holte sich zum vierten Mal in Folge den Sieg.

Tag neun der Red Bull X-Alps stand ganz im Zeichen von Titelverteidiger Christian Maurer (SUI). Der Schweizer erreichte am Montagnachmittag, gegen 16 Uhr, Peille in Monaco und damit den zehnten und letzten Wendepunkt der diesjährigen Strecke. Der siegreiche Schweizer hat damit seinen Titel wieder einmal verteidigt. Titelverteidiger. Er war insgesamt 2054 Kilometer unterwegs, von denen er 1650 Kilometer fliegend absolvierte. Die direkte Distanz über alle Turnpoints weist indes 1038 Kilometer aus. 

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Auf dem zweiten Platz landete der Deutsche Sebastian Huber. Er erreichte an diesem Dienstag den zehnten Turnpoint. Am Montag hatte der 29-Jährige, aufgrund der besseren Routenwahl und seiner eindrucksvollen Flugleistung - mit mehr als 190 geflogenen Kilometern am Stück -seinen direkten Kontrahenten Paul Guschlbauer abgehängt. Erstmals hat ein Deutscher damit beim wohl härtesten Abenteuerrennen der Welt das Ziel erreicht und noch dazu ein Top-3-Ergebnis eingeflogen.

"Es ist großartig, hier zu sein. Ich bin die ganze Nacht durchgelaufen, um hierher zu kommen. Heute ist mein Traum in Erfüllung gegangen", so ein erschöpfter Huber in Peille, der am Montag den "Led Lenser Night Pass" gezogen hatte und im Verlauf der vergangenen Nacht knapp 50 Kilometer Richtung Ziel durchmarschiert war, um den zweiten Platz abzusichern.

"Gestern war mit Abstand der schwerste Tag. Ich bin in ein Tal geflogen, in dem es auf einmal keine Thermik mehr gab. Ich habe erst nicht gewusst, was ich tun soll. Dann bin ich losgelaufen", so Huber, der für Rang zwei mit 5000 Euro belohnt wurde.

Besonders beeindruckend an seinem Ergebnis: Für Huber lief es anfangs nicht optimal, musste er doch nach dem Turnpoint an der Kampenwand zweimal zu Fuß die Hochries erklimmen.

Guschlbauer muss derweil noch mit den beiden Franzosen Antoine Girard und Gaspard Petiot und dem Italiener Aaron Durogati um den dritten Platz kämpfen. Alle vier Athleten sind noch rund 90 Kilometer vom letzten Turnpoint entfernt. Es bleibt also weiter spannend.

Pressemitteilung kraus PR/ps

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