Wasserburg steht im Pokal-Viertelfinale

Leipzig - Mit einem sicheren 85:71 (43:32)-Auswärtssieg in Leipzig hat der TSV Wasserburg das Viertelfinale um den DBBL-Pokal erreicht und bleibt somit gegen die Eagles seit sieben Jahren unbesiegt.

„Das war überraschend einfach“, bilanzierte Trainer Hans Brei. „Aber wir waren von Anfang an mutig und aggressiv, sind ganz anders aufgetreten als bei der Heimpleite gegen Wolfenbüttel und, ganz wichtig, wir hatten kaum eine Schwächephase.“ Vor 400 Zuschauern in der Leipziger Sporthalle Brüderstraße, darunter etwa Hundert stimmgewaltige Wasserburger Fans, übernahmen die Gäste vom Sprungball an das Kommando.

Schnell führte das Team von Trainer Hans Brei 8:0 (4. Minute) und gab diese Führung nicht mehr aus der Hand. In einem starken ersten Viertel erspielte sich der dreimalige Cupsieger bereits einen zweistelligen Vorsprung (25:14). Offensichtlich war schon da die drückende Überlegenheit der Gäste unter den Körben. Tamara Tatham und Jana Furková griffen sich zusammen ebenso viele Rebounds wie die gesamte Leipziger Mannschaft. Insgesamt gewann Wasserburg das Duell an den Brettern 37:22, obwohl Nationalspielerin Katharina Kühn aufgrund einer leichten Zerrung geschont wurde.

Auch das Spiel von draußen klappte besser als zuletzt. Nadja Prötzig zeigte ihre bislang beste Vorstellung im rot-weißen Trikot, netzte ihre ersten zwei Dreier ein und trug damit maßgeblich zur schnellen Führung bei. Anfangs des zweiten Abschnitts folgte die beste Phase der Gastgeberinnen, die auf 25:22 (14.) verkürzten.

Doch Wasserburg ließ sich davon nicht beeindrucken, angeführt von Ashley Hayes, die immer dann punktete, wenn es nötig war, setzte man sich bis zur Pause wieder deutlich ab. Nach dem Wechsel folgte ein Blitzstart der Gäste, die aus allen Lagen trafen und in der Defensive nur wenige Lücken offenbarten. Einzig Carmen Guzman (25 Punkte) scorte regelmäßig für Leipzig, alle anderen Spielerinnen blieben hinter den Erwartungen von Heimcoach Ritz Ingram zurück. Ende des dritten Viertels war Wasserburg auf 25 Punkte enteilt (66:41/29.).

Die letzten zehn Minuten wurde der Vorsprung dann verwaltet, verschiedene Aufstellungen getestet und sicher nach Hause gespielt.

Es spielten: Tamara Tatham (27 Punkte), Ashley Hayes (23), Nadja Prötzig (15), Jana Furková (7), Dorothea Richter (6), Verena Stürmlinger (4), Diana Pop (3), Svenja Brunckhorst, Mirijam Unger und Julia Köppl.

Pressemeldung TSV Wasserburg

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