Tobias Kargl konnte mit Weltelite mithalten

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Weltranglistenrennen der Kajakfahrer in Leipzig

Leipzig/Bad Endorf - Bei seinem Renneinsatz am Osterwochenende zeigte der Bad Endorfer Tobias Kargl, dass er in seinem Kajak mit der Weltelite locker mithalten kann.

Die internationale Kajak Slalom Elite traf sich am Osterwochenende in Markkleeberg bei Leipzig zum ersten internationalen Test auf deutschem Boden. Über 250 Teilnehmer aus zehn Nationen nahmen am Weltranglistenrennen teil. Da pro Nation und Disziplin nur jeweils sechs starten durften, musste Tobias Kargl beim Rahmenrennen an den Start gehen.

Der Bad Endorfer Kajakfahrer Tobias Kargl überzeugte am Osterwochenende mit seinen Leistungen in Leipzig.

In den zwei Qualifikationsläufen am Samstag, mit denen er aber nicht zu 100 Prozent zufrieden war, konnte sich der Sportpolizist mit Platz 5 sicher für das Semifinale qualifizieren. Das Semifinale gewann der Sportler vom KKR und konnte somit das Finale der Top 5 Fahrer bestreiten. Da das Weltranglistenrennen ja auf derselben Strecke gefahren wurde, hatte Kargl immer den direkten Vergleich zur Weltspitze. Sowohl die Qualli als auch das Semifinale hätte der Teamweltmeister von 2013 somit erreicht.

Im Finale konnte der Endorfer dann wieder mit einem überzeugenden fehlerfreien Lauf Platz 2 hinter dem ehemaligen Olympiasieger Alexander Grimm und vor dem Tchechen Kubrican belegen.

Das Finale des Weltranglistenrennens der Kajak Herren sicherten sich die Deutschen Hannes Aigner mit einer Siegerzeit von 97,79 Sekunden vor Sebastian Schubert 98,14 Sekunden und Paul Böckelmann 99,70 Sekunden. Danach folgten Fahrer aus Tschechien, Frankreich, Schweiz und Schweden. Mit seiner Finalzeit von 102,75 Sekunden hätte Tobias Kargl somit im Weltranglistenrennen Platz sechs belegt. Dies ist eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum letzten Wochenende meinte der Kargl nach dem Rennen.

Am Montag wurde auf der 2006 errichteten Kajakstrecke in Markkleeberg der Sparkassen Sprint vom Leipziger Kajakverein veranstaltet! Gegensatz zum Slalom Kurs, wo die Torstangen ja nicht berührt werden dürfen, mussten auf dem 150 Meter langen Kurs aufblasbare Pylone umfahren werden. Der Bad Endorfer musste sich zuerst auf die neue Situation einstellen, dass jetzt die Pylone mit Boot oder Paddel berührt oder weggestoßen werden konnten, so wie beim Skislalom. Die Strecke war so gesetzt, dass die Fahrer zwei Walzen im Bereich der Pylone überwinden mussten. Dies wurde dem ein oder anderen Fahrer zum Verhängnis, denn sie kenterten oder verloren dort viel Zeit! Kargl fuhr noch mal 38,84 eine Topzeit und belegte mit nur 39 Hundertstel Sekunden Rückstand Platz 4. Sieger dieses spektakulären Rennens wurde der Augsburger Grimm 37,33 Sekunden, vor Maxeiner und dem Weltcup Gesamtsieger von 2013 Sebastian Schubert.

Nach einem erfolgreichen Osterwochenende wird der Endorfer die kommenden Tage in Leipzig nutzen, um intensive Trainingseinheiten mit dem Nationalteam zu absolvieren. Denn Anfang Mai finden die ersten beiden nationalen Qualifikationsrennen in Augsburg für die EM statt.

Pressemitteilung Kargl Sports Marketing

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