Sensationeller Erfolg beim Ironman Hawaii

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Katrin Esefeld siegte beim Ironman Hawai und war beim Zieleinlauf nur glücklich.

Kailua-Kona - Der Ironman Hawaii ist der älteste und auch gleichzeitig der berühmteste und spektakulärste Ironman der Welt und das höchste Ziel jedes Triathleten. Auch von Katrin Esefeld.

Die 1800 Startplätze können nur durch die weltweit stattfindenden und als Ironman lizenzierten Wettbewerbe durch Spitzenplätze erreicht werden.

Katrin Esefeld qualifizierte sich im August gleich bei ihrer ersten Teilnahme über die Langdistanz beim Ironman in Regensburg für das Rennen, das den Triathlonsport definiert und als Weltmeisterschaft gewertet wird.

Neben der extremen Länge der Wettkampfstrecke kommen auf Hawaii die erschwerenden Wettkampfbedingungen, denen die Athleten während des Rennens ausgesetzt sind, hinzu. Die extreme Hitze von zum Teil über 40 Grad Celsius mit den aufkommenden Mumuku-Winden können vor allem auf der 180 km langen Radstrecke das Rennen stark beeinflussen, zumal dort - wie bei allen Ironman-Rennen - das Windschattenfahren strikt untersagt ist.

Der Wettkampf am letzten Wochenende startete morgens um 7 Uhr in Kailua-Kona mit der 3,8 Kilometer langen Schwimmstrecke aufs offene Meer des Pazifischen Ozeans und zurück. Nach 1:07 Stunden bei starken Wellen und harten Positionskämpfen kam Esefeld auf Platz neun in die Wechselzone. Darauf folgte die Radstrecke von 180 Kilometer durch die Lavafelder Richtung Norden auf dem Queen Kaahumanu Highway mit dem Wendepunkt in Hawi. Mit einer engagierten und taktisch klugen Krafteinteilung beim Radfahren holte die 29-jährige Ausdauerathletin des LG Mettenheim Platz um Platz auf.

Nach dem zweiten Wechsel ging sie bereits als Dritte auf die Laufstrecke über die Marathondistanz. Bei der Hälfte zog Katrin Esefeld an der in Führung liegenden Amerikanerin vorbei und baute ihren Vorsprung aus. Nach grandiosen 3:21 Stunden für 42,2 Kilometer und einem Freudensprung überquerte Katrin Esefeld als sensationelle Siegerin ihrer Altersklasse die Ziellinie auf dem Alii Drive in Kona.

"Ich habe einfach mein Rennen gemacht und es ist voll aufgegangen. Jetzt bin ich natürlich nur noch glücklich und schwebe über dem Boden", resümierte die Weltmeisterin der Altersklasse 25 bis 29. Der Traum Ironman Hawaii wurde für sie Realität.

Oberbayerisches Volksblatt

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