Angeschlagen ins Lokalderby

Grippewelle schwächt FireGirls vor dem Spiel in Wasserburg

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Wasserburg/Bad Aibling - Es ist Ansichtssache. Entweder steht den Aiblinger FireGirls am kommenden Sonntag das schwerste Spiel des Jahres bevor, oder das leichteste. Denn es geht zum Dauermeister aus Wasserburg. Auf dem Papier ist da für die Aiblinger Basketballerinnen nichts zu holen.

Zu stark, zu konstant und zu erfahren sind da die Wasserburgerinnen. Und doch: Der Favorit geriet in dieser Saison schon einige Male ins Wanken und musste auch schon unerwartete Niederlagen einstecken. Deshalb werden die FireGirls nicht wie die Lämmer zur Schlachtbank gehen, sondern als selbstbewusstes Team in der Innstadt auflaufen.

Für Aiblings Trainer ist Wasserburg am kommenden Sonntag ohnehin der absolute Wunschgegner zu diesem Zeitpunkt. Denn die Trainingswoche war für die Aiblingerinnen alles anders als gut. „Bei uns hat die Grippewelle zugeschlagen. Viele Spielerinnen waren oder sind noch krank. Optimale Vorbereitung sieht anders aus", sagt Schmid.

Dazu fehlen noch die Langzeitverletzte Elisa Hebecker (Mittelfuß) und auch Angela Pace, die mit einer Rippenverletzung zu kämpfen hat.

Dass Wasserburg trotzdem der richtige Gegner zur richtigen Zeit ist, erklärt Schmid so: „Gegen dieses Team können wir nur gewinnen. Ob wir voll fit sind oder nicht. Deshalb lieber jetzt gegen den Favoriten als gegen ein gleichstarkes Team."

Wasserburg hat einen kranken Trainer - Aibling kranke Spielerinnen

Trotzdem schwingt die Hoffnung mit, dass in den Reihen der Aiblingerinnen die angeschlagenen Spielerinnen weniger werden. Stand jetzt ist laut Oliver Schmid der Unterschied jedoch so: „Wasserburg hat derzeit einen kranken Trainer und fitte Spielerinnen, Aibling hat einen fitten Trainer und kranke Spielerinnen."

Trotz aller schlechten Vorzeichen: Die FireGirls wollen sich in Wasserburg so teuer wie möglich verkaufen. Oliver Schmid: „Ich bin froh, wenn wir dort mit einer einigermaßen fitten Mannschaft auflaufen können und dann stark dagegenhalten."

Dass die Basketballerinnen aus der Kurstadt dies können, haben sie am vergangenen Samstag bewiesen, als sie nach einem packenden Spiel Saarlouis zuhause nach Verlängerung besiegen konnten.

Bei aller Freude darüber - diese Partie hat Körner gekostet, wie Schmid zugibt. „Da haben wir viel Kraft gelassen." Doch auch Wasserburg hat Strapazen hinter sich. Das EuroCup-Aus am Mittwoch im spanischen Girona nagt sowohl psychisch als auch physisch an den Spielerinnen. Es wird spannend zu sehen, ob sie am Sonntag schnell auf „Normalbetrieb" in der Bundesliga gegen einen scheinbar kleinen Gegner wie Bad Aibling umschalten können.

Und wer weiß: Vielleicht können die FireGirls ihren derzeitigen Trend auch in Wasserburg bestätigen und den sportlichen Riesen zumindest ärgern oder gar zu Fall bringen.

Mit dem Fanbus nach Wasserburg!!

Wer sich das übrigens live vor Ort anschauen möchte, kann am Sonntag das Angebot der kostenlosen Fanfahrt zum Spiel nutzen.

Denn Berr Reisen aus Bruckmühl spendiert für die Fans der FireGirls einen Reisebus, der am kommenden Sonntag um 14 Uhr an der Aiblinger Sporthalle abfährt, um 14.20 Uhr noch einen Stopp an der Bushaltestelle in Kolbermoor-Mitterhart einlegt, um dann schließlich Kurs auf Wasserburg zu nehmen.

Spielbeginn dort: Um 16 Uhr in der Badria-Halle.

Pressemitteilung Aiblinger FireGirls

Quelle: mangfall24.de

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser