Eissport in Inzell

Sommereis: 6000 Übernachtungen in 20 Tagen

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Inzell - Viele Gäste und Athleten waren beim Sommereis in Inzell vertreten. Die Verantwortlichen zeigen sich zufrieden. Man macht sich Hoffnung für nächstes Jahr.

Mehr als zufrieden zeigen sich die Verantwortlichen der Inzeller Max Aicher Arena nach dem dreiwöchigen Sommereis. Knapp 500 Sportler mit ihren Betreuern sorgten in der Gemeinde für volle Betten und klingelnde Kassen. In den 20 Tagen kann Inzell um die 6000 Übernachtungen in die Tourismusbilanz einfließen lassen. "Wir haben den Sportlern ideale Rahmenbedingungen mit kurzen Wegen und einem tollen Wetter geboten", freut sich Stadionchef Hubert Graf. So fanden die Eisschnellläufer sowohl auf der 400-Meterbahn und auf dem Eishockeyfeld perfekte Bedingungen vor.

"Diesmal ist auch das Eishockeyfeld gut gebucht worden, ob von Shorttrackern oder Eishockeymannschaften", so Graf. Auch die Hitze hat den Eismeistern keine Probleme bereitet. Durch die Isolation der Arena hat es keinen erhöhten Energiebedarf gegeben. Einziges Problem, durch das öffnen der Türen zum Stadion ist einiges an Feuchtigkeit ins Innere gekommen. Das bedeutet, es muss mehr getrocknet werden. Täglich hatte die 400 Meterbahn von 7.30 bis 20 Uhr Bahnbetrieb, das Eishockeyfeld sogar bis 22 Uhr. Höhepunkt sind die deutschen Meisterschaften im Massenstart gewesen. Neben dem guten sportlichen Niveau sorgten auch ein paar hundert Zuschauer für die notwendige Stimmung. Auch ein Treffen mit dem neuen DESG-Sportdirektor Robert Bartko ist positiv verlaufen.

Auch die Kritik an den weiten Schulwegen für die Nachwuchsathleten von der Trainingsstätte zum Unterricht ist in Inzell auf offene Ohren gestoßen. "Wir werden nach einer Lösung suchen", sagte Graf und lobte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit dem CJD in Berchtesgaden und den Partnerschulen des Wintersports. "Ich hoffe, dass wir auch im kommenden Jahr wieder den Zuschlag für das Sommereis bekommen. Die Sportler wollen nach Inzell kommen", weiß Graf aus vielen Gesprächen. Zehn Tage wird es nun dauern, bis das Eis in der Max Aicher Arena abgetaut ist. Bereits am 26. September beginnt dann die Winter-Eiszeit in Inzell. Ein erster Höhepunkt sind die deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften ab dem 31. Oktober. Diese gelten als Qualifikation für den ersten Weltcupblock. Anfang Dezember wird dann der Weltcup in der Max Aicher Arena das sportliche Highlight in diesem Winter sein.

sjh

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