FIM MotoGP™ Weltmeisterschaft 2014

Sturmlauf in die dritte Startreihe

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Jonas Folger

Austin - Nach dem enttäuschenden Auftakt beim Grand Prix of the Americas drehte sich am zweiten Trainingstag das Blatt zu Gunsten des pfeilschnellen Jonas Folger aus Oberbayern.

Aufgrund der Probleme mit dem nicht brauchbaren harten Hinterreifen wechselte man wie geplant zur weicheren Option und prompt reihte sich Folger damit unter die Pacesetter der wilden Moto2TM Meute. Mit einer Serie von Bestzeiten in der zweiten Halbzeit des abschließenden freien Trainings am Vormittag wurde der Kalex-Pilot als Spitzenreiter am Zeitenmonitor geführt, ehe er diese Session in 2´11.244 Minuten mit der viertschnellsten Rundenzeit beendete. Mit dieser Marke war er knapp 1,5 Sekunden schneller als am gestrigen Freitag. Darüber hinaus machte dieser tolle Start in den Samstag Appetit auf mehr, doch während dem Qualifying am Nachmittag bei windigen und schwülen Witterungsbedingungen konnte der Draufgänger aufgrund diverser Schwierigkeiten nicht wie gewohnt sein Ding durchziehen. In erster Linie verlor er in den Bremszonen wertvolle Zeit, da er wegen Vibrationen in einigen Kurven gezwungen war, am Bremshebel sanfter zu agieren. Schließlich qualifizierte sich der Kalex-Pilot an seinem erst zweiten Moto2TM Rennwochenende dank einer bärenstarken Performance für den siebten Startplatz in der dritten Reihe. Diese Position will er im morgigen Rennen auch unbedingt bis in Ziel bringen, wenn nicht sogar noch besser abschneiden.

Die Rennen beim Grand Prix in Texas auf dem atemberaubenden Circuit of the Americas werden ab 17:55 Uhr live auf Sport1, Soprt1+ und sport1.de übertragen.

Jonas Folger: "Mit diesem Ergebnis bin ich natürlich super zufrieden; ich bin mehr als happy. Allerdings hätte ich im heutigen Qualifying womöglich noch besser abschneiden können, wenn nicht zwei Probleme Zeit gekostet hätten. Zum einem hinderte mich ein auf der Felge durchdrehender Hinterreifen schneller zu fahren und noch dazu ist ein Chattering in aufrechter Fahrposition aufgetreten, was ganz komisch war. Deshalb musste ich viele Kurven um einiges sanfter anbremsen als üblich. Das hat natürlich Zehntel gekostet. Ich will aber auf keinen Fall klagen, denn vor Saisonbeginn hätte ich niemals damit gerechnet, dass ich schon das zweite Rennen von der dritten Startreihe in Angriff nehmen werde. Der zweite Trainingstag ist insgesamt betrachtet super verlaufen. Bis auf die zuvor erwähnten Schwierigkeiten quasi reibungslos. Schon am Vormittag ging es richtig zur Sache. Meine Nummer ganz oben auf der Anzeigetafel zu sehen, war schon ein schönes Gefühl. Der Wechsel zum weichen Reifen hat sich daher voll bezahlt gemacht. Ich konnte damit konstant starke Rundenzeiten fahren und außerdem war das Motorrad gut abgestimmt. Ich hatte in jeder einzelnen Runde einen Riesenspaß da draußen. Als Draufgabe kam am Ende eine gute Ausgangsposition für das morgige Rennen heraus. Jetzt liegt es allerdings an mir dieses Wochenende mit einem schönen Rennergebnis abzurunden. Der Schlüssel dazu wird die Anfangsphase sein, in der keine groben Schnitzer wie beim letzten Mal passieren dürfen. Jedenfalls werde ich wie ein Löwe kämpfen, damit ich in den ersten Runden meine gute Position am Start nicht verliere."

Pressemitteilung Jonas Folger

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