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Mehr Medaillen denn je

Jugend-Europameisterschaft ein toller Erfolg für den WSC Kiefersfelden-Rosenheim

Links: Goldmedaillen Gewinnerin Clara Miserok

Rechts: Oben: Clara Miserok; Robert Lengsfeld, Nina Miserok, Kay Strohmeier; Simon Lengsfeld

Vorne sitzend: Fynn Strohmeier; Anuk Pilgram; Jakob Huber
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Links: Goldmedaillen Gewinnerin Clara Miserok Rechts: Oben: Clara Miserok; Robert Lengsfeld, Nina Miserok, Kay Strohmeier; Simon Lengsfeld Vorne sitzend: Fynn Strohmeier; Anuk Pilgram; Jakob Huber

Noch nie in der Geschichte des WSC Kiefersfelden-Rosenheim hat der Verein so viele Medaillen bei einer Jugend Europameisterschaft im Wasserski erreicht wie dieses Jahr. Gleich mit 11 Medaillen im Gepäck sind die jungen Nachwuchsläufer vom Hödenauer See nach Hause gekehrt.

Mitteilung im Wortaut

Kiefersfelden - Absolutes Highlight dabei war der Kombinationssieg von Clara Miserok in der Damenklasse U 15. Clara zeigte in allen 3 Disziplinen so herausragende Leistungen, dass sie am Ende in der rechnerischen Kombination die Goldmedaille für Deutschland erringen konnte. Mit 2 Silbermedaillen im Slalom und in der Kombination der Männer U 19 konnte Kay Strohmeier seine tolle Form erneut beweisen. Gleich im ersten Jahr der Jugend U 19 fuhr er zweimal aufs Treppchen und erreichte mit dem Team die Bronzemedaille Robert Lengsfeld Jakob Huber und Fynn Strohmeier erreichten jeweils eine Bronzemedaille. Im Team der U 15 gab es für Clara Miserok, Fynn Strohmeier, Jakob Huber und Robert Lengsfeld eine Silbermedaille.

„Wir wussten, dass wir einige Medaillenchancen haben werden. Dass es aber nun sage und schreibe 11 Medaillen werden, hätten wir nie geträumt, so Jana Wittenbrock Co-Betreuerin des Jugendteams. Alle 8 Läufer haben tolle Leistungen gezeigt und wir haben uns in der Breite zum vergangenen Jahr erheblich verbessert. Für uns ist es wichtig, dass alle konstant sich Jahr für Jahr verbessern. Dies haben wir in diesem Jahr eindrucksvoll bewiesen und wir freuen uns über jede Medaille

In der Klasse U15 der Männer war Fynn Strohmeier mit 2 Bronzemedaillen der erfolgreichste Teilnehmer des WSC Kiefersfelden. Bereits im Vorlauf Slalom zeigte er seine aufsteigende Form und fuhr mit 3,5 Bojen ein beachtliches Ergebnis. Mit 3600 Trickskipunkten und einer Weite von 29,5 Meter zeigte er, dass er in allen drei Disziplinen gleich stark ist und durfte sich somit über eine Bronzemedaille in der Kombination sowie im Slalom freuen.

Jakob Huber begeisterte dagegen die Zuschauer mit einem souveränen Tricklauf, der gleich vier verschieden Salti enthielt. Über die Bronzemedaille freute sich der Oberaudorfer besonders, da er gerade in den letzten Wochen vor dieser EM extrem hart und ausdauernd an seiner Trickperfomance gearbeitet hat. Anuk Pilgram konnte sich sowohl im Trick als auch im Slalom in diesem hochkarätigen Starterfeld gut behaupten und sich für zwei Finale qualifizieren. Leider kam dann eine kleine Erkältung mit leichtem Fieber dazu. Anuk biss sich durch und landete im Trick mit hervorragenden, 3010 Punkten auf Platz 5. Der erst 12-jährige Simon Lengsfeld dagegen fuhr bei seiner ersten EM drei hervorragende Ergebnisse und freute sich im Slalom über Platz 8.

Robert Lengsfeld verpatzte leider den Slalom komplett. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch konnte er allerdings dies mit einer Bronzemedaille im Springen wettmachen. Im Finale zeigt er technisch gute und mutige Sprünge. Mit 33, 70 landete er verdient hinter den beiden Slowaken Adrian Elias und Ronald Pokorny auf dem Bronzerang.

Kay Strohmeier, der erstmals in der Klasse U19 starten musste, konnte sich für sein erstes Jahr in dieser Klasse extrem gut behaupten. Den Slalomvorlauf gewann er sogar mit einer Weltklasseleistung von 2,5 Bojen am 10,75 Meter kurzen Seil, was ihn sogar ins Finale der offenen Klasse Männer gebracht hätte. Leider hatte Kay im Finale dann einen kleinen Fahrfehler an der 12 Meterleine. Hinter dem Israeli Yam Lev landete er trotzdem auf Rang zwei. Im Springen konnte er seine persönliche Bestmarke sogar auf 41,6 Meter steigern, was ihm in der Kombinationswertung ebenfalls die Silbermedaille bescherte.

In der Klasse der Damen U 15 waren die beiden „Miserok Schwestern“ am Start. Die erst 10-jährige Nina präsentierte sich mit einer hervorragenden Technik. Sie fuhr in alle drei Disziplinen für Ihre Körpergröße und Körpergewicht überragende Resultate. „Wenn Nina in den nächsten Jahren so weiter trainiert und dann körperlich auch mithalten kann, werden wir mit Ihr noch sehr viel Spaß haben und weitere Erfolge feiern können“, so Jana Wittenbrock, die das Team mitbetreute.

Clara Miserok dagegen wuchs an diesem Wochenende über sich hinaus. Von Tag zu Tag steigerte sich die junge Kiefersfeldenerin und wurde immer   selbstbewusster. Sie schaffte dne Einzug in alle drei Finale. Bereits im Slalom zeigte sie, dass sie ein starkes Nervenkostüm hat und schüttelte die Konkurrenz ab. Am Ende stand für Clara Rang drei hinter der Polin Szumanska und der Slowakin Vaskova im Slalom in den Büchern.

Motiviert von Ihrer ersten Medaille verbesserte sie sich auch im Trickfinale um ein paar Punkte, sodass vor dem Springen klar war, dass sie mit einer Leistungssteigerung im Springen die Goldmedaille in der Kombination möglich wäre. Völlig unbeeindruckt von dieser Drucksituation ging die junge Läuferin vom Hödenauer See ans Werk und katapultierte sich mit einer persönlichen Bestleistung im Springen zur Goldmedaille in der Kombination. Bronze im Springen wurde in diesem Riesenjubel des deutschen Lagers fast übersehen. Mit zwei Bronzemedaillen und dem Titel in der Kombination krönte Clara Miserok vom WSCKR Ihre herausragende Saison.

„Diese EM werden wir wohl so schnell nicht vergessen. Das mit Abstand beste Resultat aller Zeiten, dass ein Jugendteam aus Deutschland jemals erreichte. Wir können auf unser Team wirklich stolz sein. Wir haben in allen Disziplinen und in allen Kategorien gepunktet und Medaillen geholt“, so ein überglücklicher erster Vorstand Thomas Bauer.

Pressemitteilung WSC Kiefersfelden-Rosenheim

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