Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wasserskiclub Kiefersfelden-Rosenheim

Inoffizieller Weltrekord durch Aviv Levy: Auerbräu Cup im Wasserski liefert historisches Ereignis

Slalomsieger Aviv Levy und Jana Meier
+
Die beiden Slalomsieger Aviv Levy und Jana Meier.

Kiefersfelden - Beim diesjährigen Auerbräu Cup im Wasserski hat es einige Highlights gegeben.

Die Meldung im Wortlaut

Einen historischen Moment im Wasserski an der Seilbahn konnten die zahlreichen Zuschauer beim diesjährigen Auerbräu Cup 2022 im Wasserski an der Seilbahn erleben. Noch nie ist es einem Sportler gelungen die für unmöglich fahrbare Leine von 9,50 Meter komplett zu durchfahren. Der Israelische Weltmeister Aviv Levy stellte an diesem Wochenende einen neuen fabelhaften inoffiziellen Weltrekord mit einer Boje am 9,25 Meter kurzen Seil auf. Generell war es ein phantastisches Wochenende für Sportler und Veranstalter. Bei sommerlichen Temperaturen gab es einen hervorragenden Mix aus Nachwuchssport und Weltklasse am Fuße des zahmen Kaisers zu bestaunen.

Während in den diversen Nachwuchsklassen um Punkte, Bojen und Meter gekämpft wurde um die nötigen Qualifikationen für Deutsche, Internationale Meisterschaften und Europameisterschaften zu erwerben, nutzen einige der Weltklassefahrer die hervorragenden Bedingungen am Hödenauer See um sich auf die bevorstehenden Höhepunkte einzustimmen.

In der Klasse U 15 der Mädchen zeigten Clara und Nina Miserok, dass sie sich für dieses Jahr viel vorgenommen haben. Während Nina Miserok mit einem zweiten Platz und neuer persönlicher Bestleistung in allen gestarteten Disziplinen völlig zufrieden war, musste sich Clara Miserok in der Kombinationswertung von der überragenden Paula Götz geschlagen geben. Lara Finck und Bilyana Ivanova  landeten jeweils im Mittelfeld. 

In der männlichen U 15 allerdings gab es kein Halten für Fynn Strohmeyer. Er beherrschte diese Klasse komplett und zeigte im Slalom mit einer Leistung von 4 Bojen am 14 Meterseil bereits internationale Spitzenklasse. In dieser Form geht der junge Kiefersfeldener als Favorit in die nächsten internationalen Bewerbe. Allerdings zeigte der komplette Kader des WSCKR sehr gute Leistungen. Jakob Huber wurde im Slalom und Springen zweiter. Anuk Pilgram holte sich Silber im Trick. Ferdinand Sattler zeigte ebenfalls aufsteigende Form und konnte ebenfalls zweimal aufs Podium fahren. Erfreulich waren die Wettkampfergebnisse ebenfalls für die Newcomer Simon Bauer und Simon Lengsfeld sowie für den jüngsten Teilnehmer Henri Schultz.

Kay Strohmeyer erstmals dieses Jahr in der Klasse U19 zeigte im Springen eine neue persönliche Bestleistung mit einer Weite von 34,50 Metern. Den Slalom gewann der Jugendeuropameister des letzten Jahres souverän während er sich in der Kombination mit Platz 2 zufrieden geben musste.

Den Slalom der Damen dominierte Jana Meier mit einer Leistung von 2 Bojen am 11 Meterseil souverän. „ Für den ersten Wettkampf dieser Saison bin ich mit meiner Leistung ganz zufrieden. „Für die weiteren Wettkämpfe gibt es hohe Ziele, für die ich mich aber noch in allen Bereichen verbessern muss und werde“, so die gebürtige Bad Salzuflerin, die seit 2 Jahren für den WSCKR aufs Wasser geht. Puck Elsendoorn gewann das Trickskifahren der Damen, während Michael Weiland mit einer guten Leistung auf Platz drei der Seniorenklasse landete.

Was allerdings im Slalom der Herren geschah überstrahlte das ganze Wochenende. Als haushoher Favorit war der amtierende Weltmeister Aviv Levy aus Israel angereist. Im Training und an der 11 Meterleine hatte der Mann aus Tel Aviv noch leichte Probleme mit der grundsätzlich  schwer zu fahrenden Anlage in Kiefersfelden. Von Runde zu Runde wurde er aber sicherer. Er schüttelte seine Konkurrenten von Leine zu Leine ab. Während Felix Astner am 12 Meterseil ausschied konnte der „Comebacker“ Christian Weiland noch bis zur 10,75 Meter Leine mithalten. Danach war es eine einzigartige weltweit noch nie dagewesene „Onemanshow“  des Topfavoriten. Er steigerte sich direkt in einen Rausch und das zahlreich anfeuernde Publikum pushten Levy dermaßen, dass es ihm als ersten Läufer überhaupt gelang die Leine von 9,50 Meter fehlerfrei zu durchfahren. „ Er liebt diese Anlage und ist begeistert von diesem fachkundigen und fairen Publikum, dass ihn bei dieser Höchstleistung so tatkräftig unterstütze“, sagte der stolze Sieger direkt nach dem Slalom im Interview mit dem ehemaligen Weltmeister Thomas Bauer.    

„Unsere professionelle Jugendarbeit zeigt weiterhin sehr gute Früchte und wir wollen dieses Jahr wieder große Erfolge bei den Deutschen und Europameisterschaften erreichen. Dabei hilft es uns sehr, dass wir nun einen hauptberuflichen Trainer für die Sommermonate einstellen konnten. Wir erhoffen uns gute Resultate den ganzen Sommer über“, so Thomas Bauer 1. Vorsitzender des WSCKR.

Pressemitteilung Wasserskiclub Kiefersfelden-Rosenheim

Kommentare