WSC Kiefersfelden: Mannschaft des Jahres

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Team mit Pokal

Kiefersfelden - Der Wasserskiclub war bereits im letzten Jahr der erfolgreichste Verein Deutschlands. Heuer toppte er jedoch alle Erfolge, und so gab es 12 Deutsche Meistertitel:

Bereits im vergangenen Jahr war der Wasserskiclub Kiefersfelden-Rosenheim mit 10 Titeln der erfolgreichste Verein Deutschlands. Dieses Jahr konnte der Verein vom Hödenauer See noch einen drauflegen und fuhr mit insgesamt 12 Deutschen Meistertiteln im Gepäck nach Hause. Die Mannschaft holte souverän den Titel vor dem WSC Kalletal und den Vertretern aus St Leon bei Heidelberg.

Absoluter Höhepunkt der Veranstaltung war der Weltrekordlauf der 27-jährigen Jana Wittenbrock, die sich selbst einen Traum erfüllte und den seit fast 15 Jahren bestehenden alten Rekord der Engländerin Lisa Adams um eine Boje verbessern konnte. In der Jugendklasse U15 zeigten die beiden Oberaudorfer Cassandra Hannes und Felix Astner, dass sie im Moment die Hoffnung der deutschen Jugendnationalmannschaft sind.

Felix Astner holte gleich alle 4 Goldmedaillen in allen Disziplinen und darf sich besonders im Slalom gute Hoffnungen auf einen internationalen Spitzenplatz in seiner Jugendklasse machen. Er dominierte alle Rennen und konnte in allen Disziplinen persönliche Bestleistungen erreichen. ´

Im Trickski zeigt sich, dass das neue Training mit der ehemaligen weißrussischen Spitzenläuferin Tatjana Avdonina bereits Früchte trägt und der junge Oberaudorfer konnte zum ersten mal die 3000 Punkte Grenze überschreiten. Dazu 5 Bojen am 14 Meter Seil im Slalom und hervorragende Sprünge mit einer Bestweite von 28,90 Metern rundeten ein perfektes Rennwochenende für ihn ab.

Cassandra Hannes, die auf Grund Ihres Alters noch nicht am Springen teilnehmen darf sicherte sich im Trick die Bronzemedaille und zeigte im Slalom bei schwierigen Bedingungen keine Nerven und holte sich souverän Ihren ersten U15 DM Titel.

In der Klasse der Senioren traten Michael Weiland in der Klasse Senioren 2 und Thorsten Jelonnek (Senioren 1)als Top Favoriten an. Beide behielten die Konkurrenz im Auge und fuhren an einem Tag mit schwierigen Windbedingungen gute Ergebnisse. Somit waren zwei weitere Goldmedaillen „eingefahren“.

Jana Wittenbrock: Jubel nach Weltrekord

In der offenen Klasse galt es den Mannschaftstitel aus dem letzten Jahr zu verteidigen. Dies gelang dem Team um Jana Wittenbrock als Kapitän in einer bestechenden Manier. Souverän fuhren Marius Schimanski, Daniel Maltzahn, Simon Herrmann und Christian Weiland die nötigen Punkte für einen souveränen nie gefährdeten Sieg ein. Die „Mannschaft des Jahres der Stadt Rosenheim“ macht sich somit auch Hoffnung den Titel zu verteidigen, den der Stadtverband für Leibesübungen (SFL) zusammen mit der Stadt Rosenheim jährlich vergibt

In den einzelnen Disziplinen zeigte Simon Herrmann einmal mehr, dass er dieses Jahr noch viel vor hat. Mit einer halben Boje am 9,75 Meter kurzen Seil fuhr eine Weltklasseleistung und holte sich erneut den Titel des besten Deutschen Slalomfahrers. Marius Schimanski, der beruflich bedingt zur Zeit in der Nähe von Osnabrück trainiert konnte sich im Slalom Platz drei sichern.

Im Trickski zeigte der deutsche Top Kombinierer, dass er dieses Jahr noch viel vor hat. Es gelangen ihm zwei Traumläufe, die mit einem neuen deutschen Rekord von 9130 Punkten endeten. Die Goldmedaille hierfür war der verdiente Lohn für tolle Flips und Drehungen auf dem Wasser. Mit einem leicht enttäuschenden 4. Platz im Springen konnte Marius aber genügend Punkte sammeln um seinen Titel als Deutscher Meister der Kombination aus dem letzten Jahr zu verteidigen.

Daniel Maltzahn der den Vorlauf des Springens noch mit 54,5 Metern gewann kam im Finale nicht so gut zu Recht und war nach Platz 5 doch ein wenig enttäuscht. Jana Wittenbrock, die sich in diesem Jahr so akribisch wie noch nie auf Ihre Saison vorbereitet hat, gelang im Vorlauf ein Husarenstück der besonderen Art. Als einzige Läuferin gelang es Ihr die 11,25 Meter kurze Leine zu durchfahren. Als Sie mit der 10,75 Meter kurzen Leine startete waren die vielen Zuschauer schon extrem gespannt was nun passieren würde.

„Ich habe zu Hause sehr viel die Einfahrt, das heißt die erste Boje richtig anzufahren trainiert“, sagte die junge Kolbermoorerin. „Hier an der Strecke habe ich zusammen mit Simon Herrmann und einer detaillierten Videoanalyse versucht das absolute Maximum herauszuholen“ berichtete sie begeistert.“ Als ich die 10,75 Meter Leine geschafft hatte, wusste ich jetzt kann ich diesen Ewigkeitsrekord von Lisa Adams brechen. Ich war total fokussiert und es war ein unglaubliches Gefühl als ich wirklich mit dem letzten Hemd um die zweite Boje an der 10,25 Meterleine fuhr.“

Der Titel des deutschen Meisters ging unter dem Jubel der Vereinsmitglieder und Zuschauer fast unter. Somit gelten vor allem die beiden Athleten Jana Wittenbrock und Simon Herrmann auch zu den Top Favoriten, wenn es am 25. und 26. Juli am Hödenauersee zum ersten ITC Stop kommt. „Die International Tour of Cableski ist eine Art Weltcup für Wasserski an der Seilbahn“ erklärt Hauptorganisator und Liftbetreiber Thomas Bauer. Wir rechnen mit den besten Läufern weltweit und würden uns sehr freuen wenn viele Zuschauer unsere heimischen Läufer anfeuern und unterstützen würden“

Pressemeldung Wasserskiclub Kiefersfelden

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