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TTC berlin eastside – SV DJK Kolbermoor

Kristin Silbereisen präsentiert sich in Galaform

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Kolbermoor - Der ttc berlin eastside stand vor dem Topspiel gegen den SV DJK Kolbermoor noch unter Strom. Der knappe 3:2-Sieg im Halbfinal-Hinspiel der Champions-League in Linz löste mächtig viel Rückenwind aus.

Und 160 Zuschauer wollten sich diesen Leckerbissen nicht entgehen lassen. Bei gleicher Doppel-Konstellation wie in der Vorrunde überrollten Petrissa Solja/Shan Xiaona mit einem 11:7, 11:8, 11:8 Sabine Winter/Kristin Silbereisen. Eine beeindruckende Revanche, denn für die Bayerinnen ging eine goldene 12:0-Bilanz zu Ende. Auch Georgina Pota/Miyu Kato legten ein 2:0 vor. Doch den Auftakt nach Maß vereitelten Wenling Tan-Manfardini/Bernadett Balint mit einem 11:7 im fünften Satz. Die Auszeit beim 7:9 aus Sicht der Berlinerinnen brachte nicht mehr die erhoffte Wende. „Diese Niederlage war unnötig. Nach der Führung sind die Zwei eingeschlafen. Ich traf die Doppel genau wie gewollt, spekulierte auf ein 2:0. Dann wäre einiges einfacher geworden“, resümierte ttc-Trainerin Irina Palina.

Im oberen Paarkreuz passte sich das Niveau den Vorstellungen in einem Gipfeltreffen weiter an. Shan zeichnete sich schon in der Königsklasse aus, und das 11:9, 11:5, 6:11, 16:14 gegen Winter war zu diesem Zeitpunkt für den amtierenden Deutschen Meister unbezahlbar. Beim 9:10 im vierten Satz war die Suppe kurz davor überzukochen, denn Winter kam immer stärker auf. In gewohnt cooler Art und Weise wehrte die Penholderakteurin aber die beiden Satzbälle ihrer Konkurrentin ab und schloss anschließend den Deckel. Im Gegenzug düpierte Silbereisen die Deutsche Meisterin Solja mit einem 3:1. Ihr eigenes, nachträgliches Geburtstagsgeschenk rückte bei der Linkshänderin noch in die Warteschleife, während für SV DJK-Neuzugang Silbereisen sich das vorgezogene Präsent schon sehen lassen konnte. Und die Freude über den Triumph in ihrer ehemaligen Wirkungsstätte erhöhte sich dadurch noch.

Nach diesem umkämpften 2:2-Auftakt, der von ttc-Trainerin Irina Palina im Vorfeld als in Ordnung eingestuft wurde, folgte das erwartete Break zum 4:2. Georgina Pota war als Nummer 37 der Weltrangliste für die Rumänin Balint eine Nummer zu groß, und die 16-jährige Japanerin Kato ließ sich von der erfahrenen Tan-Monfardini beim 11:8, 11:7, 11:6 nicht ins Bockshorn jagen.

Im zweiten Einzeldurchgang gewann das Match erneut an Farbe, denn Winter setzte wie schon im Pokalwettbewerb Solja schachmatt. Das 11:6 im fünften Satz bedeutete den 3:4-Anschluss. Die Nummer eins der Berlinerinnen wirkte deprimiert und niedergeschlagen. Für die Krönung sorgte Silbereisen, die im fünften Abschnitt ein 4:1 vorlegte und Shan zur Auszeit zwang. Der berüchtigte Eisenarm stellte sich nicht ein, und mit einem 11:6 erzielte die Bayerin den Ausgleich. Eine 3:1-Bilanz im oberen Paarkreuz in der Höhle des Berliner Bären bedeutete eine traumhafte Ausbeute. Shan erwischte erst die dritte Saisonniederlage im Einzel. „Petrissa hatte bei der Team-WM etwas Falsches gegessen, ganz fit war sie vielleicht noch nicht. Aber es ist schwer zu sagen, warum es bei ihr nicht klappte. Sie spielte noch nie in einem Verein, wo der Leistungsdruck derart hoch ist. Sie benötigt mal wieder einen Erfolg, bei dem sie aus einem Rückstand heraus gewinnt“, sagte Palina.

Der unter Zugzwang geratene Titelverteidiger kam jedoch mit heiler Haut aus dieser brenzligen Situation. Pota und Kato komplettierten das 4:0 im unteren Paarkreuz. „Miyu ist eine moderne Spielerin, auch wenn sie noch jung ist. Technisch ausgereift und schnell. Sie verfügt über gute Aufschläge. Wir freuen uns natürlich sehr, sind optimistisch, aber noch haben wir den Titel nicht in der Tasche“, meinte Palina.

„Wenn wir gegen den vermeintlichen Favoriten etwas ausrichten wollten, dann brauchten wir auch die hervorragende Bilanz oben. Wir mussten aber die Übermacht unserer Gastgeberinnen unten anerkennen. Wenling unterlag im Pokal gegen Pota nur knapp, das wäre das Schlüsselspiel gewesen. Kristin spielte richtig gut, mit echt starkem Kopf. Es passte bei ihr alles. Im Doppel fanden Kristin und Sabine einfach nicht ins Match. Dennoch zeigten wir bereits zum zweiten Mal, dass Berlin nicht unschlagbar ist. Wir werden voraussichtlich Deutscher Vizemeister, das waren wir mit unserem Verein noch nicht. Unser Vorsitzender Günter Lodes war auch zufrieden, deshalb sind wir nicht enttäuscht“, kommentierte SV DJK-Betreuer Michael Fuchs.

Pressemitteilung Martina Emmert / SV DJK Kolbermoor

Quelle: mangfall24.de

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