Kostner nicht mehr Trainer in Ampfing

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Michael Kostner ist nicht mehr Trainer des TSV Ampfing

Ampfing - Der ehemalige Profi Michael Kostner hat am Sonntagnachmittag Abteilungsleiter Konrad Eckl informiert, dass er dem Bezirksoberligisten nicht mehr zur Verfügung steht.

"Das kommt natürlich überraschend, jetzt muss ich schauen, dass wir spätestens bis zum Freitagsspiel in Freising eine vernünftige Lösung finden", so Eckl.

"Mit der sportlichen Bilanz hat mein Rücktritt nichts zu tun. Wir sind ja seit sieben Spielen ungeschlagen. Das sind rein persönliche Gründe", erklärte Kostner, der seit mehr als viereinhalb Jahren beim TSV Ampfing das sportliche Kommando geführt hat. Der 43-Jährige wird ab der kommenden Saison den Kreisligisten TSV Dorfen trainieren und will bis zu seinem neuen Engagement keinen anderen Verein übernehmen: "Ich werde mich mit Sicherheit nirgendwo als Feuerwehrmann betätigen. Ich konzentriere mich jetzt auf meinen Beruf und meine Familie und werde mir sicher einige Spiele in Dorfen anschauen, um hier ein wenig Vorlauf zu haben."

Indes braucht Eckl natürlich eine Übergangslösung, denn ab der kommenden Spielzeit wird ja dann Christian Donbeck (derzeit noch bei den A-Junioren der SpVgg Unterhaching tätig) das Traineramt beim TSV Ampfing übernehmen. Es riecht also nach einer internen Variante und Eckl hat auch bereits seine Vorstellungen, will damit aber noch nicht an die Öffentlichkeit: "Ich muss vorher mit den Beteiligten reden."

Neun Spiele vor Saisonende stehen die Schweppermänner mit 23 Punkten auf Platz zwölf. Um den ersehnten Aufstieg in die Landesliga zu realisieren, gibt es noch mehrere Varianten. "Vielleicht setzt die Situation ja auch noch mal neue Kräfte frei," hofft Eckl. Kostner ist jedenfalls weiterhin zuversichtlich, dass die Mannschaft den Aufstieg im Kreuz hat.

mb/Oberbayerisches Volksblatt

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