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Andreas Gabalier muss mitten in der Nacht ins Krankenhaus

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Buchbacher Neuzugang aus Burghausen erzielte bereits zwei Treffer

Markus Grübl hat eingeschlagen

Buchbachs Neuzugang Markus Grübl hat bei den Rot-Weissen einen perfekten Einstand abgegeben. Foto hai

Buchbach - Die Heimatzeitung hat zur Saison 2012/13 die Interview-Serie "Die Neuzugänge" beim TSV Buchbach gestartet.

Wir haben beim Spiel der Rot-Weissen gegen den VfL Frohnlach Markus Grübl vor den Stenoblock gebeten. Der 1,69 Meter große Wirbelwind kam vom Drittligisten SV Wacker Burghausen zum TSV Buchbach. Jetzt hat der Flügelflitzer seinen Vertrag in Liga 3 nicht mehr verlängert, studiert zurzeit in München und möchte aber weiterhin höherklassig Fußball spielen. Das hat ihm der TSV Buchbach nun in der Regionalliga Bayern ermöglicht, und dort hat Grübl mit zwei Toren in vier Spielen eingeschlagen wie eine Bombe.

Sie waren neun Jahre beim SV Wacker Burghausen. In den letzten Jahren sind Sie dort auch zum Stammspieler avanciert. Jetzt haben Sie Ihren Vertrag in der dritten Liga bei den Schwarz-Weißen nicht verlängert. Warum haben Sie sich für Buchbach entschieden?

Ich wollte mich nach neun Jahren Burghausen sportlich verändern. Ich dachte, dass noch das ein oder andere Vertragsangebot aus der dritten Liga kommen würde, nachdem ich den Vertrag beim SV Wacker nicht verlängert hatte. Leider hat sich dort nichts ergeben bzw. ist kein Abschluss zustande gekommen. Ich habe mich dann bei Vereinen in der Umgebung umgeschaut. Da ich dies mit meinem Studium, das ich in München begonnen habe, verbinden wollte, und Buchbach genau zwischen meiner Wohnung und dem Studienplatz liegt, und außerdem unter Fußballern einen exzellenten Ruf hat, habe ich mich für diesen Schritt entschieden.

Im Gegensatz zu Burghausen ist Buchbach nur ein Dorf. Wie schwer fiel Ihnen die Umstellung auf den TSV und wie gut haben Sie sich bisher schon eingelebt?

Ich habe zu meiner Zeit in Burghausen zu Hause gewohnt und wohne jetzt, nachdem ich zum TSV gewechselt bin, immer noch zu Hause. Es ist also für mich keine große Umstellung. In der Mannschaft fühle ich mich richtig wohl, das sind echt coole Typen. Es passt einfach.

Jetzt sind Sie also bei den Rot-Weissen und auf Anhieb in der ersten Elf zu finden. Das Buchbacher Publikum schwärmt schon vom kleinen Flügelflitzer, der die Außenbahn belebt. Sogar der Ausdruck "Buchbachs Ribery" ist schon gefallen. Was sagen Sie dazu?

Es freut mich selbstverständlich, wenn den Zuschauern meine Spielweise gefällt. Aber es geht natürlich noch viel mehr. Ich bin bei weitem noch nicht da, wo ich schlussendlich mit meiner Leistung hin will. Vor allem zu Hause, wenn wir vor unserem Publikum auftreten, möchte ich meine Leistung noch steigern. Ich will also auf jeden Fall noch mehr zeigen.

Beim SV Wacker haben Sie insgesamt vier Tore in Liga 3 erzielen können. Für Buchbach konnten Sie am zweiten Spieltag in Eltersdorf Ihr erstes im Trikot der Rot-Weissen und das erste Tor für den TSV in der Regionalliga schießen. Welche Bedeutung hat das Tor für Sie persönlich und welche Perspektiven sehen Sie?

Es war wichtig für mich und die Truppe, dass ich dieses Tor gemacht habe, da ich ja eigentlich nicht für meine originären Torjägerqualitäten bekannt bin. Das will ich aber auf jeden Fall ändern, und mich noch öfter in die Torjägerliste eintragen. Wir haben ein hervorragendes Team, das toll harmoniert und richtig gut drauf ist. Jeder Gegner in dieser Liga ist schwer. Jedes Spiel ist ein "Endspiel". Unsere unglaublichen Fans und wir alle dürfen uns auf eine tolle und spannende Saison mit vielen begeisternden Spielen und sportlichen Höhepunkten freuen. Ich möchte auf jeden Fall meinen Beitrag leisten, dass der TSV Buchbach auch in der kommenden Saison Regionalliga spielt.

Letztes Jahr haben Sie mit dem SV Wacker in ganz Deutschland gespielt, jetzt reisen Sie mit dem TSV Buchbach durch ganz Bayern. Freut es Sie, auch mal auf normalen Fußballplätzen die Linie rauf und runter zu laufen und nicht immer in großen Stadien?

Natürlich ist es schön in Stadien mit großer Zuschauerkulisse zu spielen, wie es in der dritten Liga ja oft der Fall ist. Aber mir macht es auch nichts aus, auf kleineren Plätzen zu spielen. Vor allem in Buchbach ist es ja trotzdem grandios, da hier ja auch viele Zuschauer bei den Heimspielen sind und die Stimmung im Hexenkessel SMR-Arena verdammt gut ist. Das ist auch ein gewichtiger Trumpf. Unsere Fans helfen uns mit dieser unglaublichen Unterstützung enorm.

hai/Oberbayerisches Volksblatt

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