Andere Spielerinnen verlassen den Verein

Milica Deura bleibt beim TSV Wasserburg

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Milica Deura bleibt beim TSV

Wasserburg- Über die Weiterverpflichtung einer zweiten Stütze aus der Meistermannschaft der vergangenen Saison freut sich der TSV Wasserburg.

Die bosnische Nationalspielerin Milica Deura wird auch 2017/2018 für die Innstädterinnen auflaufen. Mehrere andere Spielerinnen werden hingegen nicht mehr zurückkehren. „Die letzte Saison war einfach großartig“, so Deura, die als Ziel ausgibt, alle Erfolge und Titel des letzten Jahres zu wiederholen: „Ich habe die Zusammenarbeit mit Trainer Eichler und dem Management sehr genossen. Die Fans waren toll, so hatte ich eine super Zeit in Wasserburg und kann es kaum erwarten zurückzukommen.“

Auch beim TSV freut man sich auf die Rückkehr der 26-jährigen, die in der 1. Bundesliga in gut 24 Minuten pro Spiel 9,3 Punkte erzielte, 1,9 Assists verteilte und bei 38 Prozent Trefferquote insgesamt 41 und damit die sechstmeisten Dreier der DBBL versenkte.

Ein wichtiges Puzzlestück beim Mannschaftsaufbau

Mit 9,4 Punkten und 2,3 Assists in ebenfalls 24 Minuten kann Deura im EuroCup fast identische Statistiken aufweisen und hatte großen Anteil am Erreichen der nächsten Runde im internationalen Wettbewerb. „Mili ist ein absolutes Vorbild an Professionalität“, lobt Head-Coach Georg Eichler seine neue alte Spielerin.

Für ihn ist die Weiterverpflichtung der Flügelspielerin spielerisch und menschlich ein wichtiges Puzzlestück beim Aufbau der Mannschaft für die kommende Saison.

Nicht mehr mit dabei sein werden beim Trainingsauftakt Ende August Britta Worms, Nationalspielerin Katharina Fikiel, Nathalie Fontaine und Top 4-MVP Sasha Tarasava.

„Wir sind an Spielerinnen dran, die hungrig sind“

Auch Soana Lucet wird nach zwei Jahren den Verein verlassen. Bec Thoresen hat sich dazu entschieden, nicht mehr für den TSV aufzulaufen und auch nicht die Möglichkeit wahrzunehmen, die zweite Mannschaft in der zweiten Liga zu führen. „Das alles ist sehr schade. Wir danken allen Spielerinnen für ihre Arbeit und ihren Einsatz und wünschen viel Erfolg und vor allem Gesundheit für die Zukunft!“, erklären das Management und der Trainer.

Der Rückzug und die Reduzierung einiger Sponsoren konnte zwar durch neu hinzugewonnene Unterstützer und die Aufstockung des Sponsoring der Premium Partner etwas aufgefangen werden, der Etat für die neue Mannschaft musste dennoch reduziert werden.

Bei den Verantwortlichen ist man sich aber sicher, dass es gelungen ist, das Niveau hoch zu halten: „Wir sind an Spielerinnen dran, die hungrig sind und nach Wasserburg kommen, weil sie hier die Möglichkeit bekommen, unter professionellen Bedingungen und international zu spielen.“ Diese Neuverpflichtungen werden in Kürze vorgestellt werden.

Pressemeldung TSV Wasserburg

Quelle: wasserburg24.de

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