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Motorsport

Manuel Lettenbichler der MTG Kiefersfelden Zweiter bei portugiesischer Schlammschlacht

Manuel Lettenbichler (rechts) im harten Fight mit Gesamtsieger Billy Bolt.
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Manuel Lettenbichler (rechts) im harten Fight mit Gesamtsieger Billy Bolt.

„Ich bin super zufrieden damit.“ Der Kiedersfeldener Manuel Lettenbichler ist beim „Extreme XL Lagares“ in Portugal bei der Gesamtwertung Zweiter geworden.

Porto – Eigentlich wollte Manuel Lettenbichler von der MTG Kiefersfelden nach seinem Titelgewinn 2019 und der Totalabsage der letztjährigen „World Enduro Super Series“ (WESS) bei der 16. Auflage des „Extreme XL Lagares“ rund um die portugiesische Hafenstadt Porto in die neue Hard-Enduro-WM starten, doch Corona machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Ürsprüngliche Austragungs-Form konnte nicht durchgeführt werden

Obwohl die Inzidenzwerte in Portugal eher niedrig sind, untersagten die Behörden die Austragung des Cross-Country-Rennens in der ursprünglichen Form, da die vorgesehene Strecke durch mehrere lokale Corona-Hotspots geführt hätte. Es wurde zwar erlaubt, auf einem abgesperrten Militärgelände ein Enduro-Cross in drei Läufen zu fahren, doch die FIM verweigerte daraufhin die Wertung als WM-Lauf.

Manuel Lettenbichler, gezeichnet vom Kampf beim „Extreme XL Lagares.

Die meisten der schon angereisten Piloten nahmen aber trotzdem die Gelegenheit wahr, um nach langer Wartezeit endlich wieder einmal ein richtiges Rennen fahren zu können. So richtig Spaß machten die Ersatzrennen dann aber keinem, denn nach heftigen Regenfällen artete die Veranstaltung in eine regelrechte Schlammschlacht aus.

Beim ersten Lauf „nur“ Achter

Manuel Lettenbichler tat sich am Anfang eher etwas schwer und kam bei ersten Rennen, das von Billy Bolt (Großbritannien) vor Taddy Blazusiak (Polen) und Wade Young (Südafrika) gewonnen wurde, als Achter ins Ziel. Den zweiten Lauf beendete der Kiefersfeldener KTM-Werksfahrer dann aber bereits als Zweiter hinter dem erneut siegreichen Billy Bolt.

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Zum Abschluss holte sich „Letti“ dann aber doch noch einen Laufsieg und das mit mehr als 15 Sekunden Vorsprung vor Bolt. In der Gesamtwertung war Bolt aber nicht mehr zu schlagen und für Manuel Lettenbichler sprang dann doch noch Gesamtrang zwei heraus. Dritter gesamt wurde der Brite Graham Jarvis. Es folgten Wade Young und Alfredo Gomez aus Spanien auf den Plätzen.

„Ich bin super zufrieden damit“

„Es war schön, das letzte der drei Rennen gewonnen zu haben. Ich hatte einen guten Start und konnte Billy am Ende gut hinter mir halten. Ich wusste zunächst nicht, dass ich Gesamtzweiter geworden bin, also bin ich super zufrieden damit. Trotz aller Widrigkeiten war es ein lustiger Tag. Vielen Dank an die Organisatoren, die den Ball am Laufen gehalten haben“, meinte Lettenbichler.

Damit wurde nun auch schon der zweite Lauf zur WESS-WM, das Erzberg-Rodeo in Österreich abgesagt. Es bleibt nur noch zu hoffen, dass sich die Corona-Situation im Laufe des Jahres so verbessert, dass für den Kiefersfeldener nicht noch einmal eine gesamte WM-Saison ausfällt.sc

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