Folger holt in Italien die Poleposition

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Mugello - Jonas Folger hat in der Qualifikation zum Großen Preis von Italien die Poleposition errungen. Er hat damit die optimale Ausgangslage für das Rennen am Sonntag.

Entgegen der tristen Aussichten zeigte sich das Wetter am zweiten Trainingstag auf dem Mugello Circuit von seiner schönsten Seite. Herrlicher Sonnenschein und angenehm warme Temperaturen waren mitunter ein Grund für den spannenden Verlauf des Zeittrainings. Zunächst setzte sich der Portugiese Miguel Oliviera mit einer Rundenzeit von 1:58.6 an die Spitze der hartumkämpften Moto3-Kategorie und angesichts der optimalen Streckenverhältnisse hielt diese Bestzeit schon etwas überraschend für längere Zeit den Angriffen der Konkurrenz stand. Es dauerte sogar bis zur Schlussphase bis man an die Rundenzeit des Vorjahres herankam. Erst wenige Minuten vor Ablauf der Trainingszeit war es Maverick Vinales, der als Erster unter der letztjährigen Pole-Zeit blieb. In dieser Phase verlief das Qualifying wie üblich, als sich auf dem 5.245 Meter langen Circuit inmitten der Toskana viele Gruppen bildeten und die Fahrer Ausschau nach einem guten Windschatten hielten. Mit dem Bestzeithalter zu diesem Zeitpunkt, dem WM-Führenden Maverick Vinales, fand Jonas Folger einen pfeilschnellen Vordermann und just in dessen Schlepptau stürmte der Draufgänger aus dem Oberbayrischen Schwindegg zu seiner ersten Pole-Position der Saison.

Im heutigen Zeittraining beim Gran Premio d’Italia hat sich die harte und unermüdliche Arbeit von Jonas Folger und seiner erfahrenen Crew des spanischen Moto3-Rennstalls MAPFRE Aspar endlich bezahlt gemacht. Folger, der übrigens auch in allen freien Trainings an diesem Wochenende zu den Spitzenreitern gehörte, eroberte Dank ständiger Verbesserungen des Settings an seiner Kalex-KTM erstmals in diesem Jahr den besten Startplatz. Die Pole-Position auf dem malerischen Autodromo Internazionale del Mugello ist seine dritte insgesamt. Trotz der konstant starken Leistungen bislang an diesem Wochenende bleibt er dennoch bodenständig und erwartet für das Rennen eine Windschattenschlacht, so wie es in der Vergangenheit auf dem Highspeed-Kurs in Mugello in der kleinsten Grand-Prix-Kategorie zumeist auch der Fall war. Jedenfalls stehen die Vorzeichen auf das zweite Saison-Podium für den ehrgeizigen Youngster gut.

Jonas Folger über seinen Erfolg im Qualyfying: "Ich bin überglücklich mit dieser Pole-Position, die das Ergebnis unserer harten Arbeit an diesem Wochenende ist. In meiner schnellsten Runden war dennoch ein guter Windschatten auf der langen Geraden sehr hilfreich. Wir haben das Motorrad nur im Detail verbessert und wirklich nichts Großartiges verändert, aber heute ist uns ein weiterer bedeutender Schritt gelungen. Diese Bestzeit tut vor allem unserem Selbstvertrauen immens gut. Vom besten Startplatz in ein Rennen zu gehen ist bestimmt ein großes Privileg, trotzdem müssen wir zielstrebig und hart weiterarbeiten. Schon wegen der starken Gegner auf den Startplätzen um mich herum heißt es Konzentration bewahren und normalerweise bildet sich in Mugello nach dem Start immer eine große Gruppe, in der es wild und heftig zugeht. Die Basis für ein erfolgreiches Abschneiden morgen wird sein, nämlich sich das Rennen geschickt einzuteilen. Das heißt, in den Auftaktrunden keine Fehler machen und konstant fahren, sowie mit Fortdauer der Distanz die Reifen schonen, damit wir für die Schlussphase ausreichend Reserven haben. Vielen Dank an mein Team für die ständigen positiven Schritte, die wir machen, dank der wir nun `Ready for the Race´ sind. Ich freue mich auf den Renntag hier auf dieser tollen Rennstrecke!"

Pressemitteilung Jonas Folger

Rubriklistenbild: © dpa

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