SBR-Basketballer mit erneuter Niederlage in Leitershofen

Es bleibt nur die Hoffnung auf eine Siegesserie

Rosenheim/Augsburg - Die Pechsträhne der SBR-Basketballer reißt nicht ab: Die Regionalligisten verloren am 8. Februar auswärts gegen Leitershofen.

Die Meldung im Wortlaut:

„Die Hoffnung stirbt zuletzt“ – nicht nur im Sport eine oft gebrauchte Phrase, auf die auch die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim setzen müssen: „Im letzten Jahr starteten wir nach einer Reihe von Niederlagen noch eine Siegesserie in der Rückrunde“, so SBR-Center Stephan Hlatky. 

Genau so eine Serie wird wohl nötig sein, um nach dem erneuten Punktverlust in Leitershofen am vergangenen Samstag, den 8. Februar im Abstiegskampf doch noch bestehen zu können. 90:76 verloren die Rosenheimer in Augsburg, und der Spielverlauf war ähnlich wie beim letzten Heimspiel gegen Schwabing: Schnell liefen die Rosenheimer einem Zehn-Punkte-Rückstand hinterher, konnten den zweiten und dritten Spielabschnitt dann relativ ausgeglichen gestalten und kamen immer wieder heran, ehe die Leitershofener den verdienten Sieg im letzten Spielabschnitt unter Dach und Fach brachten. 

Einige Rosenheimer angeschlagen

Zwar konnte Coach Alen Mulalich wider Erwarten auf seinen genesenen Center Temur Kiknadze zurückgreifen, der in seiner verhältnismäßig kurzen Einsatzzeit auch gleich wieder für die nötige Präsenz unter dem Korb sorgte, dafür war sein Stellvertreter Stephan Hlatky diesmal gesundheitlich angeschlagen und mit Bastian März konnte ein Leistungsträger grippebedingt die Fahrt nach Schwaben gar nicht erst antreten. 

Wenn wir im Abstiegskampf bestehen wollen, sind wir in unserer Konstellation einfach auf alle Akteure angewiesen“, verweist Hlatky auf die Personalsorgen zuletzt, die sich vor allem auch im Training auswirkten, da man nur selten im Spiel Fünf gegen Fünf den „Ernstfall“ proben konnte. 

So war Coach Alen Mulalich auch diesmal mit der kämpferischen Einstellung seines Teams einigermaßen zufrieden und man punktete in der Offensive mit vier zweistelligen Scorern auch wieder etwas ausgeglichener als zuletzt, dafür bekam man den körperlich starken Benke auf Leitershofener Seite nicht in den Griff, der den SBR vor allem unter dem Korb immer wieder vor Probleme stellte und mit 22 Punkten zum Topscorer seines Teams avancierte. Nach diesem Spieltag bilden die Spartans nun zusammen mit Aibling und Hellenen München das Schlusstrio der Liga und müssen aufpassen, den Anschluss ans Mittelfeld nicht frühzeitig zu verlieren.

Pressemeldung SB DJK Rosenheim, Abteilung Basketball

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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