1860 trifft auf Fürths Bundesliga-Nachwuchs

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Der Finger und der Blick geht nach vorne: Trainer Dirk Teschke und der TSV 1860 Rosenheim müssen am Samstag gegen Greuther Fürth II eine schwere Heimaufgabe bewältigen.

Rosenheim - Auf Wiedergutmachung aus sein muss der TSV 1860 Rosenheim, wenn am Samstag (14 Uhr) die U23 der SpVgg Greuther Fürth im Jahnstadion ihre Visitenkarte abgibt.

Schließlich konnten die Sechziger beim letzten Regionalliga-Punktspiel beim FC Ismaning, das mit 0:3 verloren ging, alles andere als überzeugen. Einen kleinen Schritt in die richtige Richtung gab es bereits am Mittwoch, als man in der 1. Pokalrunde mit 1:0 beim Stadtrivalen SB/DJK Rosenheim gewann. Dennoch wird diese Leistung nicht reichen, um den talentierten Nachwuchs des Bundesligisten zu besiegen.

Immerhin ergeben sich für Trainer Dirk Teschke langsam aber sicher wieder mehr personelle Alternativen – vor allem in der Offensive. Zwar fehlen Florian und Christian Hofmann sowie Ozan Tuncali nach wie vor verletzt, jedoch ist die Spielberechtigung von Stürmer Philipp Hallmen, der vor einigen Wochen aus Rumänien nach Rosenheim wechselte, endlich eingetroffen. Auch Mario Staudigl, der in Ismaning sein Punktspiel-Debüt feierte, könnte eine Alternative im Angriff sein. Markus Einsiedler könnte ebenfalls zum ersten Mal in dieser Saison im Kader stehen. In der Abwehr kann der Cheftrainer außerdem wieder auf den zuletzt verletzten Matthias Haas zählen, der ja schon am Mittwoch im Pokal dabei war. Ob dagegen der jüngste Neuzugang, Valentin Hauswirth, schon spielberechtigt ist, ist noch unklar – am Freitagmittag lag die Spielgenehmigung in jedem Fall noch nicht vor.

Wie auch immer, die Sechziger werden sich bei Fürth II auf eine junge, spielstarke Mannschaft einstellen müssen. Die Truppe des erst 31-jährigen Trainers Konrad Fünfstück besteht zu 95 Prozent aus hochtalentierten Nachwuchskräften, von denen zum Beispiel Stürmer Ilir Azemi auch schon zuletzt gegen Bayern München in der Bundesliga auf dem Platz stand. Auch die Mittelfeldspieler Johannes Geis und Thomas Pledl gehören zum erweiterten Profi-Kader. Prominentester Mann im Kader der Kleeblättler ist aber Robert Zillner, der in der letzten Saison auch auf Zweitliga-Einsätze kam und bis vor rund einem Jahr das Trikot der SpVgg Unterhaching trug.

mw

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