BRK-Bilanz aus Ruhpolding

4.932 Stunden ehrenamtlicher Dienst bei Biathlon-Weltcups

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Ruhpolding - Während 67.000 Sportfans den Biathleten zujubelten, sorgten an den acht Wettkampftagen über 65 BRK-Einsatzkräfte für ihre Gesundheit.

Der Doppel-Weltcup in Ruhpolding bescherte den Biathlon-Anhängern aus aller Welt noch mehr spannende Rennen als gewohnt. Damit beim verlängerten Programm in der Chiemgau Arena alles reibungslos ablaufen konnte, erbrachten viele ehrenamtlichen Helfer Zusatzschichten. 

Fast 5000 Einsatzstunden der BRK-Helfer bei den Biathlon-Weltcups 

So war das Bayerische Rote Kreuz (BRK) an jedem der acht Wettkampftage mit mehr als 65 Kräften im Einsatz. "Bei Veranstaltungen dieser Größe kann es immer wieder zu kleineren und größeren Notfällen kommen. Unsere Aufgabe ist es, Besucher, Veranstaltungsmitarbeiter und Sportler bei Bedarf medizinisch zu versorgen und innerhalb kürzester Zeit an jedem Ort in der Chiemgau Arena eingreifen zu können", erklärt Jakob Goëss, der BRK-Einsatzleiter vor Ort. 

Wie in den Vorjahren wurden im Stadion bzw. entlang der Strecke zwölf Sanitätsstationen errichtet, die stets von mehreren Rotkreuz-Helfern besetzt waren. Dort wurden Zuschauer mit leichten Blessuren wie Prellungen oder Schnittwunden versorgt. Ernstere Verletzungen wurden in einer gut ausgerüsteten Unfallhilfsstelle behandelt. Zudem standen immer mehrere Rettungs- bzw. Krankenwagen, Mannschaftstransporter sowie ein bergungstaugliches Quad zur Verfügung. Die Koordinierung der vielen Helfer übernahm die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung mit einem modernen Funkbus. 

568 Schichten von ehrenamtlichen BRK-Helfern geleistet 

"Insgesamt haben unsere Rotkreuz-Helfer während der beiden Weltcups 568 Schichten geleistet – das bedeutet rund 4.932 Stunden ehrenamtlichen Dienst", berichtet Goëss. Die Helfer vom BRK-Kreisverband Traunstein wurden hierbei von Rotkreuz-Kräften aus ganz Bayern sowie aus Ihringen, einer Partnergemeinde von Ruhpolding, unterstützt. 

Darüber hinaus wurden die Sanitätskräfte durch Ärzte aus dem Klinikum Traunstein verstärkt. Medizinisch versorgt wurden vom Roten Kreuz während der beiden Weltcupsknapp 100 Patienten. Häufig waren in diesem Jahr Kreislaufprobleme und kleinere Verletzungen wie etwa leichte Schnittwunden oder Prellungen. Insgesamt mussten 17 Personen von den BRK-Helfern aufgrund Ihrer Verletzungen oder Erkrankungen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz

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