Salzburger Trailrunning-Festival ein voller Erfolg

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Die erste Startreihe beim Salzburger Festungslauf mit – von links – Eva Trost, Andrea Mayr (Nr. 11), Stephan Tassani-Prell (Nr. 4), daneben Jonathan Wyatt, Robert Gruber (Nr. 90) und ganz rechts OK-Chef Joseph Gruber.

Salzburg - Zahlreiche deutsche Bergläufer, darunter Tom Trainer, Stephan Tassani-Prell und Michaela Schedler nahmen erfolgreich am Trailrunning-Festival teil.

Kaiserwetter, begeisterte Zuschauer und das besondere Flair in der historischen Altstadt der Mozartstadt bescherte den insgesamt 250 Trail-, Berg- und Straßenläufern ein perfektes Ambiente bei der zweiten Auflage des Salzburger Trailrunning-Festivals.

Dazu rundete ein international topbesetztes Elitefeld mit dem siebenfachen Berglauf-Weltmeister und Olympiateilnehmer über 10.000 Meter und im Marathon, Jonathan Wyatt aus Neuseeland, und der mehrfachen österreichischen Staatsmeisterin am Berg und im Marathon sowie ebenfalls mit Olympiaerfahrung und Berglauf-WM-Titeln hoch dekorierten Andrea Mayr aus Wien, das Fest für Läufer zu einer mehr als gelungenen Veranstaltung ab.

Beim Hauptwettbewerb, der zweitägigen Kombiwertung aus Festungslauf am Samstag und Gaisberglauf am Sonntag, lieferten sich die beiden heimischen Topläufer Tom Trainer von der Bundeswehr und Laufsport Tassani und Stephan Tassani-Prell vom Team Salomon Deutschland ein hartes Duell um den dritten Gesamtrang, was der wesentlich jüngere Trainer, erst kürzlich souveräner Stecherlaufsieger, knapp für sich entschied, wobei er beim Festungslauf die Nase deutlich vorne hatte und Tassani mit 47.09 Minuten vom Kapitelplatz am Dom zur Gaisbergspitze, die schnellere Berglaufzeit hatte.

Dennoch konnte Tassani nach einer langen, harten Traillaufsaison mit Rang vier im Gesamtklassement hinter Wyatt, Robert Gruber und Tom Trainer sehr zufrieden sein. Seine Kombizeit betrug ausgezeichnete 1:17.04 Stunden.

Ebenso souverän wie ihr neuseeländisches Pendant Wyatt vom Team Salomon bei den Herren siegte bei den Damen Andrea Mayr vom SVS Schwechat in sagenhaften 1:16.22 Stunden. Zweite wurde die frischgebackene deutsche Vizemeisterin Michaela Schedler, ebenfalls vom Team Salomon Deutschland in bravourösen 1:26.20.

Im Bild ein Teil der heimischen Teilnehmer mit dem Weltmeister Jonathan Wyatt im Ziel des Festungslaufes am Burghof von links: Eva Trost, Matthias Schweiger, Stephan Tassani-Prell, Stephan Repke, Barbara Tassani-Prell, Gine Enenkel, Jonathan Wyatt und Florian Wittmann.

Das positive Abschneiden der Kombiwertung aus heimischer Sicht komplettierte Matthias Schweiger vom SC Ainring mit einer Gesamtzeit von 1:27.19 Stunden auf Gesamtrang 16. Das Reglement mit dem Festungslauf am Samstag, über etwa sieben Kilometer und 265 positiven Höhenmetern um und in die Festung „Hohensalzburg“ und einem Jagdstart am Sonntag nach den Zeitrückständen, ähnlich wie beim Biathlon, machte den Wettbewerb für die Zuschauer, aber auch für die Athleten noch attraktiver.

Zusätzlich zur Kombiwertung gab es die Möglichkeit, einen der beiden Bewerbe als Einzellauf zu bewältigen. Hier glänzten aus heimischer Sicht allen voran Eva Trost vom ASV Piding als vierte Dame Gesamt und Klassensiegerin W40 in 35.25 Minuten, Barbara Tassani-Prell vom Team Salomon Deutschland als Dritte der Klasse W40 in 39.43 vor ihrer Laufener Teamkameradin Gine Enenkel (40.12).

Bei den Herren überzeugte ebenfalls Tom Trainer als Gesamtdritter in 29.15 Minuten vor Stephan Tassani-Prell als Gesamtfünfter (3. Platz Master) in 29.55 Minuten. Hier rundeten vom SC Ainring Matthias Schweiger (10. Herren-Gesamt/32.33) und Florian Wittmann als 34. (37.09) bei den Herren und Christian Kleinert aus Piding in 35.12 (2. Platz Rooky) das gute heimische Resultat ab.

Schnellste Festungsläufer vor der abendlichen Traumkulisse waren erwartungsgemäß ebenfalls Jonathan Wyatt (27.44) und Andrea Mayr (29.30) In der Gaisberg Einzelwertung konnte sich mit den Loferer Helmut Schmuck ebenfalls ein mehrmaliger Berglauf-Welt- und Europameister als Tagesvierter (46.42), knapp vor Tassani (5./47.09) und Trainer (6./47.30) in Szene setzen.

Beim Gaisberglauf erreichte außerdem Eugen Aubele vom SC Ainring in 1:04.52 Std. einen bravourösen 3. Platz der Klasse Master II. Es siegte wiederum Wyatt in 43.16 Minuten vor Daniel Rohringer (Team Mammut/46.10) und Robert Gruber (46.22), sowie bei den Damen Andrea Mayr (46.52) vor Michaela Schedler (53.56) und der Ungarin Eva Portörö (1:00.25 Stunden).

Bei der feierlichen Siegerehrung im Stiegl-Keller wurden sowohl die Tagesschnellsten der einzelnen Kategorien als auch die schnellsten zehn Damen und Herren der Kombiwertung gebührend gefeiert und mit Preisen belohnt. Mit einem großen Applaus an das Organisationsteam um Josef Gruber und Wolfgang Aigner, die mit ihrer Crew eine perfekt organisierte Veranstaltung auf die Beine stellten, wurde das internationale Laufspektakel abgeschlossen.

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