Soweit die Füße tragen und der Gleitschirm fliegt!

+

Samerberg - Die eigenen Grenzen auszuloten und geschickt zu taktieren - ob mit dem Gleitschirm oder zu Fuß. Genau darum geht es bei der Kombinationsveranstaltung "Crossalps"!

Am Samstag, den 7. Juli ist es wieder soweit. Zum achten Mal findet die Kombinationsveranstaltung Crossalps an der Hochries statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, zu Fuß oder mit dem Gleitschirm fliegend vom Startpunkt an der Talstation Hochries/Samerberg innerhalb von 33 Stunden den eigenen weitmöglichsten Wendepunkt zu erreichen und bis Sonntagabend um 17 Uhr wieder an den Ausgangspunkt zurückzukehren. Dabei ist jegliches Benutzen von anderen Fortbewegungsmitteln außer den eigenen Beinen oder dem Gleitschirm verboten.

Engagierte Helfer stehen den Sportlern mit Verpflegung, gegebenenfalls trockener Kleidung, Wetter-Updates sowie motivierenden Worten unterstützend zur Seite. Die Flugausrüstung, bestehend aus Gleitschirm, Gurtzeug, Rettungsschirm und Helm muss von den Teilnehmern stets selbst getragen werden.

Die zurückgelegte Strecke wird von GPS-Loggern aufgezeichnet, welche die einzelnen Teilnehmer zu Beginn des Wettkampfes erhalten. Die Auswertung erfolgt nach Ankunft im Ziel durch Mitglieder der lokalen Gleitschirmvereine.

Crossalps ist eine von fünf Veranstaltungen, die zu der Gesamtboardairline-Wertung zählt. Weitere Austragungsorte waren in Altausee (A) am 18. und 19. Mai, in Interlaken (CH) am 2. und 3. Juni, es folgen Wettkämpfe in St. Martin / Lungau (A) am 10. und 11. August sowie in Virgen / Osttirol am 15. September.

Gewertet wird in drei Kategorien bei gleicher Regelung: Damenwertung, Solo- und Tandemwertung.

Überraschend für Veranstalter und Organisatoren war dieses Jahr die hohe Zahl von Anmeldungen. Bereits nach 24 Stunden musste deshalb die Anmeldemaske im Internet geschlossen werden, da nur Plätze für maximal 100 Teilnehmer zur Verfügung standen.

Auch dieses Jahr sind wieder wahre Größen im Gleitschirmsport dabei, darunter der aktuell beste Gleitschirmpilot der Welt: Chrigel Maurer aus der Schweiz, der bereits zum zweiten Mal an diesem Wettbewerb teilnimmt und Topfavorit auf die Gesamtwertung ist. Selbstverständlich werden einige der besten heimischen Flieger dem Konkurrenten Paroli bieten.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, die eigenen Grenzen auszuloten, bei entsprechenden Wetterverhältnissen richtig zu taktieren sowie die eigene körperliche Leistungsfähigkeit und das fliegerische Können richtig einzuschätzen.

Den persönlichen „Wendepunkt am Limit“ definieren die Teilnehmer dabei selbst, von ehrgeizigen Spitzensportlern, die ambitioniert sind zu siegen, bis zu motivierten Freizeitpiloten, bei denen der gesellschaftliche Event und vor allem der Spaß an der Sache im Mittelpunkt stehen.

Den Siegern winken attraktive Geld- und Sachpreise, gesponsert von den lokalen Flugschulen, Gleitschirmausrüstern, Massagepraxis und anderen lokal ansässigen Unternehmen welche diese Veranstaltung großzügig unterstützen.

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser