Bei Motorrad-WM-Lauf in Spanien

Gelungene Rückkehr als Rennfahrer für Schwindegger Jonas Folger

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Schwindegg/Barcelona - Jonas Folger hat bei seinem Comeback-Rennen einiges erlebt und abgesehen vom Ergebnis viele überrascht.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Das siebte Saisonrennen wurde von herrlichem Sommerwetter begleitet. Die heißen Temperaturen verlangten allerdings den Fahrern einiges ab. Es war in vielerlei Hinsicht eine beachtliche Rückkehr von Jonas Folger in den Rennsport auf höchstem Niveau.Als Erstes kann der 25-jährige auf tadellose Leistungen an diesem Wochenende zurückblicken. Diese Performance toppte Folger mit einer erstaunlichen Pace während des Rennens, sobald er seinen Rhythmus gefunden hatte. Zuvor zeigte er im morgendlichen Warm-Up als 13.-Schnellster, dass er mit der Weltspitze in der hartumkämpften Moto2™ Klasse mithalten kann.

Bis zum nächsten Rennen übersiedelt die Meisterschaft vom Süden Europas in den Norden der Niederlande, wo traditionell am letzten Wochenende die WM-Runde auf dem historischen TT Circuit in Assen auf dem Programm steht.

"Mein erstes Rennen nach der langen Auszeit war eine große Herausforderung für mich. Gleichzeitig hat es aber auch viel Spass gemacht. Mir war allerdings klar, dass ich nach mehr als eineinhalb Jahren nicht sofort wieder den gewohnten Rennmodus reinkommen werde. Das war auch der Grund, weshalb ich in den ersten Runden enorm viel verloren habe. Ausserdem bin ich einmal mit Bezzecchi aneinandergeraten und wäre dabei beinahe gestürzt. Nach dieser Situation war ich jedenfalls Letzter. Danach habe ich eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, um Jake Dixon zu überholen. Sein Speed war deutlich langsamer, doch auf der Bremse war er immer extrem spät dran. Sein Fahrstil ist komplett anders, das hat mich aus dem Konzept gebracht. Als ich endlich an ihm vorbei war, war meine Pace ok. In der Schlussphase konnte ich mich nochmals steigern und war wirklich flott unterwegs. Hinsichtlich Pace ab dem zweiten Renndrittel hätte es also für Punkte reichen können."

"Rang 19 entspricht längst nicht unseren Ansprüchen. Aber es war mein erster Renneinsatz seit langem, während die Konkurrenz seit November mit diesem Bike vertraut ist. In dieser Hinsicht fehlen mir und uns als Team einfach noch viele Kilometer und Runden, sowie mir persönlich die Erfahrung in der aktuellen Moto2-Klasse überhaupt. Trotzdem bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Das Wochenende insgesamt betrachtet verlief erfreulich gut. Wir haben uns ständig gesteigert und das Setting Schritt für Schritt verbessert. Daher freut sich auch das Team mit mir. Ich denke, sie sind auch sehr glücklich, wie alles gelaufen ist. Abgesehen vom Rennergebnis haben wir unser Ziel für den Renntag schon im Warm-Up erreicht. Wir haben die halbe Sekunde gefunden, die wir uns vorgenommen hatten und im gleichen Zusammenhang auch den erhofften Schritt hinsichtlich der Abstimmung gemacht. Auf diesem Level werden wir am Dienstag beim Test hier weitermachen und dann gehen wir ganz anders vorbereitet zum nächsten Rennen nach Assen. Einen grossen Dank an das gesamte Team für ihre Unterstützung und Hilfe an diesem Wochenende."

Pressemeldung Folger GmbH

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