Wasserburg II unterliegt knapp gegen Heidelberg

Spannend bis zum Schluss

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Rebecca Thoresen spielte eine überragende Partie

Wasserburg- Einen großartigen Fight lieferte sich die zweite Damenmannschaft des TSV Wasserburg mit den BasCats des USC Heidelberg. Am Ende musste sich das Team von Coach Wanda Guyton in der heimischen Badria-Halle denkbar knapp mit 70:71 (32:40) dem Tabellenzweiten geschlagen geben.

Trotzdem kann der Aufsteiger vom Inn mit dieser ersten Hinrunde in der 2. Bundesliga sehr zufrieden sein: Mit einer positiven Bilanz von sechs Siegen aus elf Spielen liegen die Wasserburgerinnen auf dem sechsten Platz. Dabei konnten sie auch mit den Top-Teams der Liga oft lange gut mithalten und gegen Bamberg sogar gewinnen.

Auch gegen Heidelberg war ein Sieg drin, obwohl gegen die körperlich überlegenen und spielstarken Gäste der Start in die Partie nicht optimal verlief. Schnell lag man mit 0:6 hinten, konnte zwar zwischenzeitlich wieder herankommen, doch vor allem die starke Centerin Erica Carlson brachte ihr Team mit neun Punkten und sechs Rebounds bis zum Viertelende mit 24:14 in Front. Die Gastgeberinnen kämpften sich im zweiten Spielabschnitt wieder zurück und gingen in der 16. Minute sogar erstmals in Führung (28:26), nur um Heidelberg dann bis zum Seitenwechsel wieder auf 32:40 davonziehen zu lassen.

Im dritten Viertel hielt die überragende Rebecca Thoresen, die 15 ihrer insgesamt 32 Punkte in diesem Spielabschnitt erzielte im Spiel und brachte Wasserburg wieder bis auf 49:53 (30. Minute) heran. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Gäste immer wieder eine paar Punkte vorlegten, sobald die Innstädterinnen herankamen. Beim Stand von 64:69 in

der 38. Minute legten die Hausherrinnen einen 6:0-Zwischenspurt hin und gingen in der letzten Minute mit 70:69 in Führung. Wieder hatte Heidelberg eine Antwort parat: 70:71 bei noch 19 Sekunden auf der Uhr. Ballbesitz Wasserburg, doch der letzte Wurf verfehlt sein Ziel und das Spiel geht mit einem Punkt verloren.

Schade, angesichts der Tatsache, dass Wasserburg die letzten drei Viertel gewinnen konnte. „Wir haben gegen ein gutes Team verloren“, so Guyton: „Wir haben zu viele Offensiv-Rebounds zugelassen, die sie in leichte Punkte verwandeln konnten. Auch durch zu viele kleine Fehler in der Verteidigung und eine schlechte Wurfquote von außen haben wir uns das Leben schwer gemacht.“

Es spielten: Karin Bayerl, Karin Hellauer (6 Punkte, 7 Rebounds), Vicky Luthardt (4 Punkte), Lisa Lutz, Katja Munck (16 Punkte, 6 Rebounds), Tiffany Porter-Talbert (4 Punkte, 12 Rebounds, 5 Assists, 8 Ballgewinne), Annika Rotter, Anja Sattler, Tati Stemmer (4 Rebounds), Rebecca Thoresen (32 Punkte, 5 Assists), Sara Vujacic (8 Punkte) und Miri Zeller.

Pressemitteilung TSV Wasserburg

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