Tomczyk startet von Position acht

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Spielberg - Martin Tomczyk hat für das dritte DTM-Rennen den achten Startplatz rausgeholt. Zuvor war er mit seinen Kollegen zwei Tage lang in Oberbayern unterwegs.

Die DTM macht ihren dritten Stopp des Jahres zwischen grünen Wiesen und hohen Bergen in der idyllischen Landschaft der Steiermark. Sie kommt an den Red Bull Ring in Spielberg, der für das malerische Panorama fast ebenso bekannt ist wie für die Rad-an-Rad-Kämpfe, die DTM und Formel 1 in der Vergangenheit gezeigt haben.

Für den Rosenheimer Martin Tomczyk lief es auf dieser Strecke in der Vergangenheit sehr gut. Im Vergangenen Jahr fuhr er dort auf den zweiten Platz. Im seinem Meisterschaftsjahr 2011 sicherte er sich sogar den Rennsieg, nachdem er sich zuvor im Regen die Poleposition rausgefahren hatte. Ein gutes Omen, da die Regenwahrscheinlichkeit am Sonntag wieder sehr hoch ist.

Der positive Trend hat sich im Qualifying am Samstag jedoch nicht ganz fortgesetzt. Zwar hat Tomczyk seinen BMW sicher in die erste Hälfte der Startaufstellung gefahren. Für mehr als Rang acht hat es aber nicht gereicht. Die Poleposition ergatterte Spengler (BMW) vor Wittmann (BMW), Mortara (Audi) und Farfus (BMW). Tomczyk muss nun auf die Überholmöglichkeiten bauen, die er im Vorfeld des Rennwochenendes als sehr gut eingeschätzt hat.

Lange Geraden eröffnen Chancen

Tomczyk über DRS und die Rolle der Reifen:

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Der Red Bull Ring zeichnet sich durch lange Geraden aus, an deren Enden enge Kurven auf die Fahrer warten. Für das Rennen verspricht diese Streckenführung mehr Überholchancen als zuletzt noch auf dem verwinkelten Kurs von Brands Hatch. Daher wird auch das DRS - der neue umklappbare Heckflügel - eine große Rolle spielen. "Spielberg wird eine der Strecken sein, auf denen man es am effektivsten nutzen kann. Nicht nur auf einer Geraden, sondern gleich auf drei Geraden", erklärt Tomczyk.

Tomczyk über die Strecke und die Chancen auf den Titel:

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Mit Blick auf seinen Startplatz bedeutet das, dass noch nicht alles verloren ist. Allerdings wird das Ziel den Rennsieg zu erreichen nicht einfacher. Schon vor dem Qualifying war klar, dass er am Sonntag nach Möglichkeit die volle Punktzahl für den Sieg benötigt, um nach zwei erfolglosen Rennen noch in den Kampf um die Meisterschaft einzusteigen.

Zwischenstopp in Berchtesgaden

Bevor es mit der DTM wieder ernst wurde hatte der Rosenheimer aber noch die Gelegenheit seinen DTM-Kollegen Oberbayern zu zeigen. Im Rahmen der BMW Sports & Classic Rallye machte er sich mit Fahrerkollegen und weiteren Topsportlern von München aus auf in Richtung Steiermark. Die Fahrt führte am Donnerstag zuerst an den Schliersee und anschließend weiter zum Hüttenabend nach Berchtesgaden.

BMW-Rallye durch Oberbayern

Dort schien es den Rennfahrern gut zu gefallen. Tomczyks Teamkollege Andy Priaulx twitterte über den Aufenthalt in Berchtesgaden: "It really is a beautiful place. I will definitely bring the family here!" Am Freitag folgte dann für alle noch ein Ausflug zur Bob- und Rodelbahn am Königssee.

Rubriklistenbild: © Tomczyk

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