Wasserburg verliert in Bad Aibling

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Wasserburg - Die Herren des TSV Wasserburg verlieren das Spitzenspiel beim TuS Bad Aibling und müssen die Tabellenführung nach einer Woche schon wieder abgeben.

Die Partie war spannend, obwohl das Resultat deutlich ausfiel. Allerdings führten die Wasserburger am Anfang, und es blieb bis ins dritte Viertel hinein ziemlich knapp. Trainerin Wanda Guyton ärgerte sich über zu wenig Gegenwehr am Ende: "Wir haben aufgegeben viel zu früh aufgegeben und haben auch unsere Systeme nicht mehr durchlaufen können". Dabei begann alles sehr gut für den Tabellenführer, der selbstbewusst und engagiert auftrat. Angeführt von Lorenzo Griffin (30) und Kenan Biberoviv (18) überzeugten die Gäste wie in den letzten erfolgreichen Wochen durch aggressive Verteidigung und schnelle Angriffe. Aiblings Topscorer Daniel Bergfeld (41,2 Punkte pro Spiel bisher) wurde zunächst in Schach gehalten und erzielte am Ende "nur" 31 Punkte. Mitte des zweiten Viertels kamen die Gastgeber aber in Schwung und sicherten sich dank eines 15:0-Zwischenspurts eine knappe 33:28-Führung, die bis zur Pause (43:36) in etwa verteidigt wurde. Die Innstädter fingen sich dann im dritten Viertel wieder, aber auch hier hatten die Aiblinger den längeren Atmen und schlossen mit einem 15:2-Lauf ab. Die Führung war damit schon auf 65:48 angewachsen. Im Schlussabschnitt gelang den Wasserburgern die Wende nicht mehr. Man suchte den schnellen Abschluss und agierte zu hektisch. Clevere Aiblinger spielten dagegen ihre Klasse aus und holten sich die Tabellenführung in überzeugender Manier zurück. Nächsten Samstag um 19 Uhr haben die Wasserburger endlich wieder ein Heimspiel. In der Halle des Luitpoldgymnasiums ist dann der TSV Milbertshofen zu Gast. Gegen den Tabellensiebten soll mit einem Sieg die Verfolgung von Bad Aibling wieder aufgenommen werden.

Es spielten: Daniel Bergbauer (3), Kenan Biberovic (18), Denis Cichecki (9), Alexander Fuchs (1), Lorenzo Griffin (30), Alexander Krapf, Merton Muhaxheri, Christopher Sardgon (2), Nikolai Stemmer (1), Lukas Windmaier und Maximilian Traubinger.

Pressemeldung TSV Wasserburg

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