Pressemeldung Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei

Zwei Polizistinnen aus Ainring bei der Snowboard-WM erfolgreich

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Die Bischofswiesener Polizeimeisterin Ramona Hofmeister vom BPFI (rechts) fuhr bei der Snowboard-Weltmeisterschaft aufs Podest und freut sich über Bronze.

USA/ Ainring - Bei der Snowboard-Weltmeisterschaft in Park City in den USA, brachten zwei Talente der Bayerischen Polizei ihre Goldmedaille mit nach Hause:

Sie zündete den Turbo und am Ende reichte es für die Bronzemedaille: Snowboarderin Ramona Hofmeister von der Spitzensportförderung der Bayerischen Polizei holte sich am Dienstagabend (mitteleuropäische Zeit) in einem sportlichen Krimi bei der Weltmeisterschaft in Park City (USA) die Bronzemedaille

Es ist damit die zweite Bronzemedaille bei dieser Snowboard-Weltmeisterschaft nach der Snowboard-Crosserin Hanna Ihedioha (wir berichteten). Beide haben ihre Dienststelle beim Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei (BPFI) in Ainring, dort ist die Freude groß. 

Ramona Hofmeister zeigt Kampfgeist

Die Sichtverhältnisse waren widrig, die Trainingszeiten nicht die besten und dann auch noch das: In jedem Rennen stürzte Hofmeister auf dem Parallelslalomkurs, hatte immer wieder Probleme. Aber sie zeigte Stehauf-Qualitäten und Kampfgeist, so gelang ihr das schier Unglaubliche. 

Sie fuhr jedes Mal um die berühmte Nasenlinie früher im Ziel. Erst im Halbfinale klappte die famose Aufholjagd gegen die spätere zweitplatzierte Ukrainerin Annamari Dancha nicht mehr. Dafür aber wieder im Rennen um Platz drei, als die 22-Jährige kurzzeitig völlig aus dem Tritt kam. Sie behielt die Nerven und sicherte sich nach Olympiabronze im letzten Jahr bei dieser WM gegen die Russin Maria Valova das zweite Edelmetall bei einem Großereignis.

Das war unglaublich, mir fehlen die Worte. Ich habe irgendwie nie die Linie richtig getroffen. Ich fahre einfach gerne gerade, aber die Spur war eben nicht gerade“, erklärte Hofmeister ihre Fehler auf dem von ihrem Coach Paul Marks gesteckten Kurs, ehe sie erleichtert nachschob: „Ich bin vor zwei Jahren bei meiner ersten WM schon Vierte geworden und dachte eben bei meinem letzten Sturz nur: nicht schon wieder. Dann habe ich aber noch einmal irgendeinen Turbo gezündet, und das hat zum Glück noch funktioniert. Ich bin sehr glücklich.“

Pressemeldung des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei

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