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Unger überraschend zu Wasserburg

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In der vergangenen Saison musste Mirijam Unger noch gegen Wasserburg (links: Carlene Hightower) ran.

Wasserburg - Unverhofft kommt oft: Kurz vor dem Start der Saisonvorbereitung hat der TSV Wasserburg eine talentierte, junge, deutsche Spielerin verpflichtet.

Mirijam Unger kommt vom Ligakonkurrenten BC Marburg, beim dem sie vergangene Saison kaum zum Zug kam. Nicht mal fünf Minuten pro Partie durfte die 1,90 Meter große ehemalige Junioren-Nationalspielerin dort zeigen, was sie kann. "Ich habe kaum eine Chance bekommen, denn die Konkurrenz auf den großen Positionen war enorm", meint die 21-Jährige rückblickend. Hinter den (Ex-)Nationalspielerinnen Lisa Koop, Anna Görg, Margret Skuballa sowie Amanda Livingston (USA) war Unger nur die Nummer fünf unter den Körben. Die gebürtige Augsburgerin suchte einen neuen Verein, wollte gerne wieder Richtung Heimat und so kam der Vizemeister kurzfristig und überraschend ins Spiel.

Weniger Konkurrenz als in Marburg ist hier sicher nicht, aber die Aussicht auf Spielzeiten sind höher. Zum einen soll Unger das Regionalligateam Richtung zweite Liga führen, zum anderen baut Trainer Hans Brei vor allem zu Beginn der Saison auf sie. Denn mit Katharina Kühn (Aufbautraining nach Achillessehnenverletzung) und Tamara Tatham (Länderspiele mit Canada) fehlt zum Season Opening in Freiburg (26.9.) das gesetzte Duo unter den Körben. "Da kann sie sich beweisen. Auch deshalb haben wir die Chance ergriffen und Mirijam Unger für zwei Jahre an uns gebunden", erklärt Abteilungsleiterin Gaby Brei. "Außerdem halten wir sie für eine sehr talentierte Spielerin mit großem Potential, die letztes Jahr in Marburg auf der Bank versauert ist." Die fehlende Spielpraxis sieht Unger auch als ihr größtes Handicap an. Deshalb freut sie sich riesig auf den Beginn der Vorbereitung am 1. September.

fd/Oberbayerisches Volksblatt

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