Video: Abschied der Basketball-Legenden

Wasserburg - Diana Pop und Hans Brei sind beim TSV Wasserburg zu Legenden des Basketball-Sports geworden. Bei einem Abschiedsspiel durften sich beide nochmal feiern lassen.

Eigentlich liegen die Basket-Bälle derzeit gut verstaut in den Schränken der Badria-Halle. Doch für das Abschiedsspiel von Diana Pop und Hans Brei wurden sie jetzt schon vor Saisonbeginn wieder rausgeholt. Und was für ein Abschied das war: Zuerst stand ein Spiel zwischen dem "Team Hansi" und dem "Team Diana" auf dem Plan. Mit dabei Spielerinnen wie Anne Breitreiner, die nächste Saison wieder für den TSV auf dem Platz stehen wird, Ildiko Vass, die mit Wasserburg den ersten Meistertitel geholt hat und natürlich auch Diana Pop selbst.

TSV Wasserburg: Abschied von Pop und Brei

Mit 32-Jahren kam Pop 2003 in die Innstadt und machte aus einem Aufsteigerteam eine Spitzenmannschaft. Die Aufbauspielerin führte den TSV zu sechs deutschen Meistertiteln und vier Pokalsiegen. Doch an diesem Sonntagnachmittag hatte am Ende die Auswahl von Hans Brei die Nase vorne. Mit 33:32 gewann die Mannschaft des Ex-Trainers gegen das "Team Diana".

Die wahre Überraschung für Brei sollte aber noch folgen: Auf einmal standen einige Spielerinnen auf dem Platz, die er vor über 40 Jahren trainiert hatte. Sie lieferten sich anschließend ein Duell gegen das "Team Second Generation". Für Brei ein ganz besonderes Erlebnis. Während des Spiels konnte er sich kaum ruhig halten auf seinem Trainer-Stuhl.

Bevor dann noch die Redner an die Reihe kamen, durfte erstmal der ehemalige Trainer einige Worte an sein Team und besonders an Diana Pop richten. Mit einer Hommage an seine Aufbauspielerin verabschiedete er das Ausnahme-Talent. Und natürlich überreichte Brei seiner Spielerin am Ende auch noch eine Erdbeerroulade. Diese Roulade war damals der entscheidende Faktor, dass Pop den Vertrag bei Wasserburg unterzeichnet: "Schon beim ersten Besuch hab ich mich in Wasserburg verliebt. Und dann gab's bei Gaby und Hansi eine traumhafte Erdbeerroulade zur Begrüßung. Da konnte ich nicht mehr absagen, auch wenn ich woanders deutlich mehr hätte verdienen können!"

red/ps

Rubriklistenbild: © ps

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