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TSV Wasserburg unterliegt Aufsteiger Rotenburg

Wasserburg - Die Basketballdamen des TSV Wasserburg unterlagen in der Basketball-Bundesliga dem Aufsteiger BG Rotenburg.

Der TSV Wasserburg hat die Chance in der Tabelle nach oben zu klettern vergeben. Die Damen von Trainer-Duo Wanda Guyton und Hans Brei unterlagen am Sonntagnachmittag in der Badria- Halle dem Aufsteiger BG Rotenburg/Scheessel deutlich mit 69:79 (35:36). Damit rutschen die Wasserburgerinnen nun auf Rang sieben ab.

Vor 500 Zuschauern brachten die Gäste den amtierenden deutschen Meister gehörig unter Druck und punkteten vor allem durch mehr Treffsicherheit, ein schnelles Spiel und ein gut kombiniertes Team-Basketball. Vor allem Rotenburgs 15-jährige U16-Nationalspielerin Emma Stach bot eine überzeugende Vorstellung. „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit horrende Fehler gemacht“, so Trainer Brei, „so etwas setzt sich dann im Kopf fest und dann kommt eine schlechte Leistung dabei heraus.“

Bereits im ersten Viertel liefen die Wasserburger Spielerinnen einem Rückstand hinterher. Rotenburg ging gleich zu Beginn mit 0:4 in Führung. Wasserburg kam bis auf 2 Punkte an den Gegner heran. Doch schon in dieser frühen Spielphase zeigte sich, dass zwar die Spielanteile weitgehend ausgeglichen waren, doch die Gäste im Abschluss ihre Chancen besser verwerten konnten. Rotenburg baute seinen Vorsprung kurzfristig auf 10:19 (7.Minute) aus, ehe sich der deutsche Meister kurzfristig fing. Zum Ende des ersten Abschnitts verkürzte Shanika Freeman auf 18:21 und zu Beginn des zweiten Viertels sogar auf 20:21.

Wasserburgs Verteidigung gewann an Qualität, doch Rotenburg zeigte seine Qualitäten aus der Distanz über die Köpfe der Wasserburger Defense hinweg. Wasserburg, unter dem Korb insgesamt glückloser, nahm in der 14. Minute beim Stand von 22:32 die erste Auszeit und arbeitete sich dann langsam an den Gegner heran.

Dann der Schock in der 15. Minute: nach einem Foul von Rotenburgs Aufbau Pia Mankertz an Rebecca Thoresen, blieb diese mit stark blutender Nase auf dem Hallenboden liegen und musste schließlich in die Kabine begleitet werden. Sie kehrte erst in der zweiten Spielhälfte zurück. In den letzten beiden Minuten der ersten Hälfte machte nun der Titelverteidiger nochmal ordentlich Druck und kam zur Halbzeit nach zwei Dreiern von Jessica Höötmann und Jeza Ohanian bis auf einen Punkt (35:36) an den Gegner heran.

Der TSV wirkte nach der Pause konzentrierter und ging in der 21. Minute erstmals (37:36) in Führung, verschenkte diese aber sogleich wieder durch drei Treffer des Gegners. Der baute bis zur 25. Minute seinen Vorsprung auf 13 Zähler aus. Wasserburg gab sich nicht geschlagen, musste aber auch das dritte Viertel an die Gäste (54:62) abgeben.

Im vierten Viertel erneut der Silberstreif am Horizont für die Wasserburger Fans. Mit einem Dreier von Ohanian ging der TSV zum zweiten Mal an diesem Nachmittag mit 65:64 in Führung. Doch der Gegner konterte mit einem 13:0-Run und brachte so die Wasserburgerinnen in Bedrängnis und somit in einen Rückstand (65:77), der sich eine Minute vor Schluss nicht mehr aufholen ließ. Auch der letzte Treffer von Jessica Höötmann zum 69:79-Endstand schönte lediglich das Endergebnis.

Viel Zeit bleibt den Wasserburgerinnen nun aber nicht um wieder ihre gewohnte Form zu finden. Bereits nächsten Mittwoch müssen sie im CEWL-Pokalspiel (Central European Women League) nach Tschechien und treten dort gegen den VS Prag an. Mit zwei Neuzugängen, Katja Zberch (wir berichteten) und der 22-jährigen Jeter Kirsten aus Long Island/New York möchte man nun für mehr Sicherheit und Kontinuität im Spiel sorgen.

„ Wir müssen nun auch unsere 1:1-Verteidigung massiv verbessern. Denn nur wer gut verteidigt, kann auch angreifen. Der Angriff ist nicht unser Problem, vielmehr der erfolgreiche Abschluss“, so Wasserburgs Coach Hans Brei gestern Abend.

Pressemitteilung TSV Wasserburg

Rubriklistenbild: © Ziegler

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