64:77-Niederlage am Freitagabend

Fehlstart ins Finale: Wasserburg verliert in Keltern

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Keltern/Wasserburg - 64:77 (31:49) verlor der TSV Wasserburg zum Auftakt des Finales um die deutsche Meisterschaft in Keltern. Jetzt zählt es am Sonntag um 16 Uhr im ersten Heimspiel der Best-of- Five-Serie, um nicht mit 0:2 in Rückstand zu geraten. 

Deshalb hoffen die Wasserburgerinnen auf zahlreiche Fans, die am 29. April in roter Oberbekleidung die Badria-Halle in die „roten Hölle des Südens“ verwandeln und so ihr Team unterstützen. Denn soll der erste Sieg und damit der Ausgleich im Finale gelingen, ist eine klare Leistungssteigerung nötig – vor allem im Vergleich zur ersten Halbzeit des Freitagsspiels. Da konnten die Gäste aus Oberbayern nur bis zum 14:16 in der siebten Minute mithalten, dann zogen die Rutronik Stars Keltern vor allem in Person von Amber Orrange, Mailis Pokk und Jasmine Thomas unaufhaltsam davon. 

Auf Wasserburger Seite haperte es an alle Ecken und Enden: Das Rebound-Duell ging in den ersten 20 Minuten mit 9:21 verloren, besonders ärgerlich die acht Offensivrebounds, die Keltern zu vielen zweiten Chancen verhalfen. Zudem sind neun Ballverluste in einer Hälfte einfach zu viel. Die Folge: Mit einem 18-Punkte- Rückstand ging es in die Kabine, der nach dem Seitenwechsel sogar noch auf 21 Zähler anwuchs. Doch der amtierende Meister kämpfte und konnte das dritte Viertel knapp gewinnen. Vielleicht wähnte sich Christian Hergenröther, Coach der Gastgeberinnen, aber auch schon zu früh in Sicherheit und nahm seine Topscorerinnen auf die Bank, um sie für die weiteren Partien zu schonen. 

Im letzten Spielabschnitt avancierte so Monique Reid (am Ende insgesamt 31 Punkte) beinahe erneut zum „Kelternschreck“, erzielte 15 Zähler in Folge und brachte ihr Team unter dem Jubel der gut 40 mitgereisten Fans auf 62:67 (36.) heran. Auch wenn es am Ende für den TSV nicht reichte und sich der amtierende deutsche Meister und Pokalsieger mit 64:77 geschlagen geben musste, stimmt die zweite Halbzeit doch etwas versöhnlicher und lässt auf eine enge Serie hoffen. „Wir haben die ersten 20 Minuten komplett verschlafen und vor allem in der Verteidigung sehr schlecht gespielt“, ärgerte sich Wasserburgs Trainer Nikolay Gospodinov, der aber optimistisch auf den Sonntag blickt: „Wenn wir wieder mit mehr Energie und mehr als Team auftreten, können wir sicherlich gewinnen.“

TSV Wasserburg: Milica Deura (4 Punkte), Margaux Galliou-Loko (4 Punkte, 4 Rebounds), Annika Holopainen (2 Punkte), Ieva Kazlauskaite, Santa Okockyte (5 Punkte), Haiden Palmer (4 Punkte, 4 Rebonds), Monique Reid (31 Punkte, 5 Rebounds), Becca Tobin (11 Punkte, 10 Rebounds) und Petra Zaplatova (3 Punkte).

Pressemeldung TSV Wasserburg

Quelle: wasserburg24.de

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