Red Bull X-Alps 2015

Video: Der Wettkampf an der Kampenwand

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Salzburg/Aschau - Bereits am ersten Tag der Red Bull X-Alps haben sich die Athleten ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Wer derzeit die Nase vorne hat.*Neu: Video*

Los ging es bereits am 2. Juli erstmals mit einem Prolog vor dem eigentlichen Rennen. Start und Ziel war dabei in Fuschl am See. Die schnellsten drei Athleten bekam einen zusätzlichen "Night Pass" - also die Erlaubnis, auch in der Nacht starten zu können - sowie einen fünf minütigen Vorsprung im eigentlichen Rennen. Und der Wettkampf startete am Sonntag gleich einmal fulminant.

Vom Startpunkt auf 424 Metern in Salzburg ging es für die 32 Teilnehmer zum Gaisberg auf 1287 Meter und weiter gen Osten zum Dachstein-Massiv auf 2995 Metern Höhe. Die ersten Athleten schafften es sogar bereits am Sonntag noch - dank der optimalen Thermik - die Kampenwand in Aschau zu erreichen. Unter ihnen der Österreicher Paul Guschlbauer, der dreimalige X-Alps-Gewinner Christian Maurer aus der Schweiz und der Österreicher Stephan Gruber. Alle drei Athleten befinden sich derzeit gerade (Stand: Montag, 16.45 Uhr) kurz vor dem vierten Turnpoint in Lermoos, an der Tiroler Zugspitze. Guschlbauer hat sich einen Vorsprung von wenigen Metern erkämpft, dicht gefolgt von Maurer und Gruber, die beide eine ähnliche Route fliegen.

Startschuss für die Red Bull X-Alps 2015

Im Live-Tracking können Sie das Rennen verfolgen

Der beste Deutsche im Feld, Sebastian Huber, wurde hingegen an diesem Montag regelrecht vom Pech verfolgt. Bei dem Gewitter in der Früh musste er zu Fuß von der Kampenwand runter und das komplette Tal durchqueren, bis er auf derHochries wieder starten konnte. Doch lange blieb er nicht in der Luft, weil die Thermik zu gering war und so musste Huber zwischen dem Spitzstein und der Hochries wieder zwischenlanden und erneut die Hochries zu Fuß erklimmen. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz hat er sich mittlerweile auf den fünften Platz vorgekämpft und ist nur noch wenige hundert Meter vom vierten Turnpoint entfernt.   

Von dort aus geht es für die Athleten weiter nach Süden, zu den Bergen von Brenta in Italien, wo der fünfte Turnpoint auf 3173 Metern auf sie wartet. Der nächste Wendepunkt ist dann St. Moritz-Piz Corvatsch in der Schweiz. Ab Piz Corvatsch folgt die Route weitgehend der Strecke der vergangenen Jahre, vorbei an den legendären Gipfeln des Matterhorns und des Mont Blancs nach Annecy, Frankreich. Von dort aus geht es Richtung Süden, den Alpes Maritimes entlang, nach Peille, bis über den Stadtstaat von Monaco.

Red Bull X-Alps: Mehr Bilder vom Start

In Peille stoppt die Uhr offiziell, aber das Rennen ist erst vorbei, sobald die Athleten den zeremoniellen letzten Flug auf das Landefloß in der Bucht von Monaco gemeistert haben.

Rubriklistenbild: © ps

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