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RSV Fahrer Pfandler und Neumüller starten in Trento

La leggendaria Grand Fondo Charly Gaul

RSV Fahrer beim Charly Gaul in Trento
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RSV Fahrer beim Charly Gaul in Trento

Rosenheim - Ein Rennen der Extraklasse! So und nicht anders kann man den „La leggendaria Grand Fondo Charly Gaul“ in Trento bezeichnen.

Die Giro Etappe, die der verstorbene Luxemburger Charly Gaul unter unmenschlichen Witterungsbedingungen 1956 gewann, führt mittlerweile zu kaum überbietbarer Popularität. Als Qualifikationsrennen für die UCI Amateur Weltmeisterschaft, die heuer in Albi, Frankreich stattfindet, ist die internationale Konkurrenz entsprechend groß. Dies, sowie der italienische Enthusiasmus, mit dem die radsportbegeisterten Italiener dieses Rennen auf die Beine stellen, hat schon einen starken Aufforderungscharakter sich mit hunderten Rennradfreaks sternmäßig auf den riesigen Stadtplatz der Trentiner und dem Startareal zuzubewegen, und sich schließlich den zweimal zu befahrenden Hausberg - dem Monte Bondone -hinaufzuquälen.

Die trotz der teilnehmenden Massen äußerst disziplinierte Fahrweise kam den für den RSV Rosenheim startenden Fahrern Marcus Pfandler und Simon Neumüller zu Gute. „Da wird schon mal kurzerhand der ganze Stadtkern von Trento für den Autoverkehr dicht gemacht“ so der RSV Neuling Neumüller zutiefst beeindruckt vom Ablauf dieses Rennspektakels. Offensichtlich fast zu sehr, da er die Routenteilung zwischen Medifondo und Grandfondo schlicht und ergreifend nicht wahrgenommen hatte und versehentlich auf die kurze Runde abbog. Simon Neumüller, nach dem selbigen Zieleinlauf am Monte Bondone, konnte mit seinem Top 40 Resultat beim Medi Fondo aber durchaus zufrieden sein.

Als alteingesessener Kriteriums-Fahrer dennoch fasziniert war Marcus Pfandler von dem beachtlichen Tempo, mit dem die italienischen Grand Fondo Spezialisten in den Berg reinfahren. Das Loch bei der Zwischenbergankunft muss man erst mal wieder zufahren, was ihn zu einer beherzten Abfahrt mit 100km/h durch den Tunnel Richtung Arco bewegte, um den Anschluss zur Gruppe zu erkämpfen und dann den letzten Anstieg auf den Monte Bondone in Angriff zu nehmen. Den erreichte er schließlich nach zirka 150 Kilometern und 4000 Höhenmetern mit guter Zeit und einem 38. Platz gegen die starke und zahlreiche Konkurrenz.

Pressemitteilung RSV Rosenheim