7.Durchgang beim arena Alpen Open Water Cup

Alpen Open Water Cup 2018 endete bei schwierigen Bedingungen

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Günther Zipprick (TSV Bad Endorf) wurde Vierter

Rosenheim - Mit dem ersten Tegernsee-Langstreckenschwimmen endete am Sonntag der arena Alpen Open Water Cup 2018. Bei schwierigen Bedingungen gab es zwar keine Außenseitersiege, aber durchaus Überraschungen bei den nachfolgenden Platzierungen hinter den Altersklassen-Podesten.

Um 8.30 Uhr startete am Sonntag, 09.09.2018 im Strandbad Grieblinger in Bad Wiessee erstmals ein Tegernsee-Langstreckenschwimmen, das vom Priener Markus Füller zusammen mit vielen Helfern etwa ein Jahr lang vorbereitet wurde. „Man wollte hier unbedingt ein Langstreckenschwimmen und ich bekam jede Unterstützung, egal ob das die Tegernseer Tal Tourismus GmbH, die Genehmigungsbehörden, die Tegernseer Schifffahrt, die Wasserwacht oder die Gemeinden des Tegernseer Tals waren“, so Füller. Die Streckensicherung war unter der Leitung der Kreiswasserwacht Tegernseer Tal. Zu schwimmen galt es für die Cup-Teilnehmer etwas mehr als vier Kilometer vom Strandbad Grieblinger zum Strandbad Monte Mare in Tegernsee mit einem Landgang und wieder zurück. Als zweite Strecke – eher für Einsteiger und Hobbysportler gedacht – war die Strecke vom Strandbad Monte Mare zum Strandbad Grieblinger zu bewältigen, was etwa 2000 Meter bedeuteten. Insgesamt gab es 380 Meldungen, von denen 185 Aktive die Cup-Strecke „finishten“.

Der 18 Grad kühle Tegernsee präsentierte sich vor allem auf der ersten Hälfte wellig und mit vielen Strömungen, dazu hatten die Athleten mit der Sonne zu kämpfen, die eine gute Sicht auf die Bojen und auf das Strandbad Monte Mare verhinderten beziehungsweise erschwerten. All diesen Bedingungen trotzte einmal mehr Nicky Lange vom SK Sparta Konstanz am besten, der schon bei Rennhalbzeit nach 28:25 Minuten den Landgang als Führender absolvierte und das Ziel nach 55:14 Minuten als Erster erreichte. Dahinter gab es einen erbitterten Kampf um die Plätze und so ergab sich folgender Einlauf auf den Rängen zwei bis sechs: Armin Bittlingmeier (SG Geislingen) in 56:41 Minuten, Markus Klinder (TriTeam Uni Bw) in 56:47 Minuten, Uwe Bertram (SV Ottobrunn) in 56:52 Minuten, Domingo Alvarez Mendez (ESO Swimming) in 56:55 Minuten und Leopold Lindauer (BaderMainzl TriTeam TSV 1860 Rosenheim) in 57:01 Minuten. Bei den Damen war Dajana Schlegel nach 56:47 Minuten die Schnellste, gefolgt von Sophie Rohr (1:03:04 Stunden) und der Birgit Bonauer (1:08:28 Stunden). In den Altersklassen-Wertungen gewannen bei den Junioren Dajana Schlegel und Linus Ersing (Z88 Berlin), der in 57:31 Minuten die achtschnellste Zeit bei den Herren schwamm. Die Masters 1-Wertung gewannen Birgit Bonauer und Nicky Lange, die Masters 2-Wertung ging an Inge Muckenfuß und Uwe Bertram. In der Masters 3-Wertung siegte bei den Damen Linda Stinglhammer (Wasserwacht Pocking), bei den Herren gab es wie in der Vorwoche im Chiemsee einen Zweikampf zwischen Robert Kellermann (Exathlon) und Jochen Stelzer (TriTeam FFB), wobei Kellermann diesmal nur eine Sekunde (vergangene Woche waren es vier Sekunden) Vorsprung hatte. Die Masters 4-Wertung entschied auch im siebten Rennen Christina Schuhmann (SSG Neptun Germering) für sich, während bei den Herren Andreas Schneider als Erster das Ziel erreichte.

Von den heimischen Athleten war Leopold Lindauer der Schnellste und belegte in der Masters 1-Wertung (23-39 Jahre) den fünften Platz. Oliver Nowotny (BaderMainzl Tri Team TSV 1860 Rosenheim) lieferte in der „Waschmaschine Tegernsee“ ein starkes Rennen und wurde bei den Masters 2 (40-49 Jahre) auch für ihn überraschend Vierter. Mannschaftskamerad Sven Bacher konnte als Zwölfter wertvolle Punkte für die Cup-Wertung sammeln, während Tom Arlt vom TSV Endorf in derselben Altersklasse Rang 18 erreichte. Auf der Halbdistanz zeigte Günther Zipprick (TSV Bad Endorf), der auch bei diesem Wettkampf noch bis kurz vor dem Startschuss in der Organisation mitarbeitete, ein beherztes Rennen und kam als Vierter der Wertung Masters 3 (50-59 Jahre) mit nur zwei Sekunden Rückstand auf Rang drei ins Ziel.

Nach den sieben Durchgängen, die seit Mitte Juni ausgetragen worden sind, ergibt sich nun eine Gesamtwertung, in der 713 Athleten gelistet sind. Aus heimischer Sicht konnte Jakob Hinterholzer (BaderMainzl TriTeam TSV 1860 Rosenheim) bei zwei Rennen 1500 Punkte sammeln, was bei den Junioren Platz drei ergab. Leopold Lindauer sicherte sich punktgleich mit Alvarez Mendez bei den Masters 1 ebenfalls den dritten Rang, während Teamkollege Johannes Bergmann bei den Masters 4 Vierter wurde. In der Gesamtwertung Masters 2 verpasste Oliver Nowotny, der als einer von sechs Teilnehmern alle sieben Rennen bestritt, wobei nur die besten fünf Ergebnisse in die Wertung eingehen, als Fünfter das Gesamt-Podium nur knapp. Sven Bacher sprang in derselben Klasse noch in die Top 10, bei den Damen belegt Sabine Petrini-Monteferri (BaderMainzl TriTeam TSV 1860 Rosenheim) bei nur zwei Rennen Platz sieben. In der Wertung Masters 3 eroberte Mirko Gebert aus der Schwimmabteilung des TSV 1860 Rosenheim den fünften Rang, Roland Warode und Uwe Linner (beide vom TSV Bernau) sind auf den Plätzen neun und zehn zu finden.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen arena Alpen Open Water Cup geben. Zwei Termine in der Region stehen bereits fest: Am 14.08.2019 steigt im Schraml Bad Prien wieder das Vollmondschwimmen über zwei Kilometer, am 01.09.2019 das Chiemsee Langstreckenschwimmen von der Fraueninsel nach Übersee. Die Anmeldeportale eröffnen bereits am kommenden Samstag unter www.vollmondschwimmen.de und www.chiemsee-langstreckenschwimmen.de. Die Teilnehmerzahl ist aus Sicherheitsgründen jeweils auf 300 begrenzt.

Oliver Nowotny - Pressesprecher für den arena Alpen Open Water Cup

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