Leistungseinbruch nach der Pause lässt ASV Rott II als klaren Sieger vom Feld gehen

Pokalaus für MSG-Korbjägerinnen

Saaldorf-Surheim - Das Abenteuer Bayernpokal endet für die heimischen Basketballdamen im Achtelfinale. Am Montagabend unterlag die MSG TVT/SVS in der Saaldorfer Mehrzweckhalle dem ASV Rott II am Ende klar mit 31:61. Nach einer deutlich ausgeglichenen ersten Hälfte war dem Heimteam die durch den Katastrophenfall bedingte fehlende Trainingspraxis der letzten Wochen klar anzumerken. Die Gäste nutzten die fehlende Sicherheit ihres Kontrahenten aus und zogen uneinholbar davon. Bereits am kommenden Sonntag treffen die beiden Mannschaften in der Liga erneut aufeinander.

Wie die Herren I des TVT starteten durch die Schneemassen der letzten Wochen auch die Traunsteiner und Saaldorfer Basketballerinnen mit Verspätung ins neue Jahr. Das geplante Bezirksliga-Heimspiel am 13. Januar gegen den TSV Wasserburg III wird neu angesetzt, an einen Trainingsbetrieb war infolge der umgreifenden Hallensperrungen zuletzt ebenfalls nicht zu denken. Trotz alledem blickte man dem anstehenden Bayernpokal-Achtelfinale auf MSG-Seite mit Vorfreude entgegen. Zwar musste man dem Dauerrivalen ASV Rott II diesmal ohne die übliche Vorbereitung entgegentreten, jedoch konnte Sebastian Kösterke auf ein äußerst motiviertes 11er-Aufgebot zurückgreifen.

Wenig überraschend tat sich die Traunsteiner und Saaldorfer Mannschaftsspielgemeinschaft anfangs deutlich schwerer, um in die Partie zu finden. Rott agierte mit einer Mischform aus Mann- und Zonenverteidigung, was die offensive Grundordnung des Heimteams zunächst spürbar durcheinander brachte. Die folgenden Ballverluste wandelten die Gäste gekonnt und umgehend in Zählbares auf dem anderen Ende des Feldes um. Ab Mitte des Anfangsviertels ließen die TVT/SVS-Damen den Ball aber besser laufen, Julia Kern und Evi Schmuck attackierten entschlossen die freien Räume. So konnte der Anschluss zur Halbzeitpause noch halbwegs gehalten werden (22:29).

Nach Seitenwechsel riss jedoch der Faden im MSG-Zusammenspiel. Infolge eines statischen und punktelosen Beginns rief der anwachsende Rückstand eine zunehmende Verkrampfung hervor. Schlechte Raumaufteilung sowie erfolglose Einzelaktionen lähmten die Offensive. Gerade in dieser Phase machte sich die fehlenden Übungseinheiten der letzten Wochen klar bemerkbar. Mangelnde Sicherheit und fehlende Automatismen führten dazu, dass man sich bis zum Ende nicht mehr aus dem spielerischen Loch befreien konnte. Dem ASV Rott genügte an diesem Abend so ein stabiler, wenngleich nicht überragender, Auftritt, um mit einem klaren 61:31-Auswärtserfolg das Viertelfinale zu erreichen.

„Mein Team hat alles gegeben“, bilanzierte Kösterke, „ich will die fehlenden Trainings keineswegs als Ausrede gelten lassen, jedoch waren sie speziell in unserer Situation natürlich Gift. Eine völlig neu zusammengewürfelte Mannschaft wie wir braucht vor allem Zeit und viel Übung, um Automatismen zu erarbeiten. Die Fragilität hat sich heute einmal mehr gezeigt.“ Zu was seine Damen fähig sind, haben sie in der Hinrunde bereits bewiesen, als man denselben Gegner in der Thoma-Halle noch mit 62:54 bezwingen konnte. „Die Differenz von 30 Punkten schmerzt heute natürlich. Sobald wir über vier Viertel hinweg halbwegs konstant auftreten, sind wir mehr als konkurrenzfähig“, so der MSG-Trainer.

Die nächste Chance, ihr Potential über die gesamte Spieldauer anzudeuten, bietet sich für die Traunsteiner und Saaldorfer Korbjägerinnen bereits am kommenden Sonntag. Abermals kommt es dann zum Aufeinandertreffen mit dem ASV Rott II, diesmal jedoch auswärts und in der Bezirksliga.

SK (Pressemitteilung TV Traunstein Basketball)

Quelle: chiemgau24.de

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