TVT-Basketballer verlieren mit 77:89 bei Herbstmeister Schwabing – Fokus bereits auf Samstag

Der Druck ist nicht geringer geworden

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Wie schon in der Hinrunde konnten Stefan Gruber und seine TVT-Herren das Aufeinandertreffen mit dem MTSV Schwabing II lange offen gestalten.

Traunstein - Ohne die angeschlagenen Benedikt Aumeier und Julian Rosnitschek traten die Bayernliga-Herren des TV Traunstein am vergangenen Samstag ihre Reise in die Landeshauptstadt an. Für das Auswärtsspiel beim Herbstmeister MTSV Schwabing II, der das Aufeinandertreffen in der Hinrunde nach hartem Kampf mit 80:61 für sich entscheiden konnte, baute Enes Tadzic auf einen zehn Spieler umfassenden Kader. Fest entschlossen, dem mit jungen NBBL-Talenten gespickten Team erneut alles abzuverlangen und den Aufwärtstrend in der Rückrunde fortzusetzen, ging man in die Partie.

Zu Beginn zeigte sich der TVT in der Offensive ob der Größenvorteile des Gegners extrem eingeschüchtert. So schickte der Hüne Rafael Alberton Rodrigues ein ums andere Mal halbherzige Wurfversuche der Chiemgauer umgehend per Block an den Absender zurück. Mit der Zeit gelang es Stefan Gruber und Valentin Rausch immerhin, ihr Team durch Distanzwürfe und Einzelaktionen in Schlagdistanz zu den Schwabingern zu halten. In der Verteidigung war jedoch Dennis Akhler nicht in den Griff zu bekommen. Dieser stellte seine individuelle Klasse gekonnt zur Schau und erzielte alleine im ersten Viertel elf Punkte.

Somit musste Traunstein den folgenden Spielabschnitt mit einem Aderlass von neun Punkten in Angriff nehmen (19:28). Dennoch schaffte man es nun endlich, in der Offensive vielseitiger aufzutreten und die Last auf mehrere Schultern zu verteilen. Auch defensiv ging der TVT konzentrierter zu Werke und konnte somit die Partie wieder ausgeglichener gestalten. Ein Dreipunktewurf von Valentin Rausch aus rund neun Metern Entfernung krönte letztlich das deutlich gelungenere zweite Viertel und sorgte schließlich mit der Schlusssirene dafür, dass sich der Rückstand zur Halbzeitpause wieder in überschaubaren Sphären bewegte (44:50).

Die nächsten zehn Spielminuten hielten für die Zuschauer in der Morawitzky-Halle ein ausgeglichenes Kräftemessen der beiden Kontrahenten parat, wobei sich der Turnverein einmal mehr auf Topscorer Stefan Gruber verlassen konnte. In dieser Phase war er weder aus der Distanz, noch in unmittelbarer Korbnähe zu stoppen und dominierte seine Schwabinger Gegenspieler nach Belieben. Am anderen Ende des Feldes hielt die Regionalliga-Reserve des MTSV indes mit offensivem Teamplay erfolgreich dagegen. Bei einem Stand von 61:66 schien zur Freude der zahlreich mitgereisten und lautstarken TVT-Anhänger alles für ein spektakuläres Finale angerichtet zu sein.

Unglücklicherweise gelang es den Gästen diesmal nicht, den Trend der vorangegangenen beiden Viertel fortzusetzen. Im Angriff haderte man nun zunehmend mit ausbleibenden Pfiffen der Unparteiischen. Doch einmal mit Freiwürfen belohnt, zeigte die Herren I wiederholt Nerven von der Linie und verschenkte so kostbare Zähler. Indes konnten die aggressiv attackierenden Schwabinger in der Defensive nur noch kaum vom Punkten abgehalten werden. Dadurch gelang es der jungen MTSV-Truppe, den Vorsprung weiter vergrößern und die Partie letzten Endes mit 89:77 für sich zu entscheiden.

Durch den Erfolg der SG Heising-Kottern gegen Rosenheim blickt der TVT damit auf ein weniger erfreuliches Wochenende zurück. Bereits am kommenden Samstagabend (19 Uhr) bietet sich jedoch in der heimischen Ludwig-Thoma-Halle die große Chance, den alten Zwei-Siege-Vorsprung auf die Abstiegsränge wiederherzustellen. Dafür hilft im direkten Duell mit dem Verfolger aus dem Allgäu allerdings nur ein Erfolg weiter. Kapitän Thomas Weber gibt die Marschroute für die wichtigste Woche der laufenden Saison entschlossen vor: „Obwohl der Druck nicht geringer geworden ist, werden wir unbeirrbar unseren Weg gehen und im Training weiter an den Automatismen arbeiten. Mit vollster Konzentration sowie der hoffentlich zahlreichen Unterstützung unserer Fans im Rücken haben wir für Samstag alle Trümpfe in der Hand. Dann liegt es an uns, diese zu nutzen“

AG/SK (Pressemitteilung TV Traunstein Basketball)

Quelle: chiemgau24.de

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