Schloßberg bei der bayerischen Mehrkampf-Meisterschaft

Simon Schießler erkämpft sich Bronze

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Simon Schießler (4. vo Recht) bei der Siegerehrung in Fürth

Stephanskirchen - Riesenerfolg für den SV Schloßberg. Bei der Mehrkampf-Meisterschaft am 17. Februar in Fürth wurde Simon Schießler dritter des Vierkampfes der männlichen Jugend U18. Damit schaffte er was dem Verein von Stephanskirchen jahrelang verwehrt wurde: den Sprung auf das Podest eines bayerischen Wettbewerbs.

Drei Wochen nachdem er am gleichen Ort siebter der bayerischen Einzelmeisterschaft im Stabhochsprung wurde, erkämpfte sich Simon wörtlich die Bronzemedaille. Zuerst am Ende des Feldes platziert, nach der ersten Disziplin dem 60 Meter Hürden-Lauf, konnte er nach einer Bestleistung im Kugelstoß (10,86 Meter) bis auf den achten Rang vorrücken. Anschließend katapultierte ihn ein Sprung über 3,15 Meter mit dem Stab auf den fünften Platz. Vor dem entscheidenden 1000 Meter-Lauf hatte er allerdings noch 181 Punkte Rückstand auf den Podest-Platz.

Nur eine deutliche Steigerung seiner Bestzeit mit großem Abstand auf seine Konkurrenten konnte auf eine Medaille hoffen lassen. Und das schaffte der 16-Jährige! Mit einem beherzten Lauf und einem deutlichen Sieg mit 2:57 Minuten, sechs Sekunden schneller als seine bisherige Bestleistung, schaffte er das Kunststück den Wettkampf punktgleich mit dem Drittplatzierten aus Aschaffenburg zu beenden. Mit 2.236 Punkten steigerte er seinen eigenen Vereinsrekord um sagenhafte 493 Punkte.

Eine deutliche Steigerung schafften auch Caroline und Stephanie Geier. Zum ersten Mal nahmen die Schwestern gemeinsam an einer bayerischen Meisterschaft teil. Im letzten Sommer hatte sich Stephanie für die Freiluft-Mehrkampf-Meisterschaft qualifiziert. Vor einem Jahr, damals schon in Fürth, war Caroline unter den bayerischen Teilnehmerinnen. Nach 1.948 Punkten 2018 sammelte sie dieses Mal 2.177 Zähler, drei persönliche Bestleistungen und den elften Rang.

Erst im letzten Wettbewerb, dank einer Steigerung um 5 Sekunden ihrer 800 Meter-Hallen-Bestzeit auf 2:41 Minuten (drittschnellste Zeit aller Teilnehmerinnen), konnte Caroline an ihrer Schwester vorbeiziehen. Nach drei neuen Bestleistungen in den drei ersten Disziplinen lag Stephanie auf einem hervorragenden 7. Platz. Ein unglücklicher 800 Meter-Lauf lies sie auf den 12. Rang zurückfallen. Allerdings mit 2.164 Punkten konnte sie eine erfolgreiche Hallensaison abschließen. Das gilt insgesamt auch für den SV Schloßberg.

Pressemitteilung SV Schloßberg Leichtathletik

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