American Football

Augsburg Storm mit Gegenwind

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Rebels Seniors in Augsburg zu Gast

Rosenheim - Das American Football Team aus Rosenheim bezwang Augsburg Storm fair und souverän

Am vergangenem Samstag führten das Innstädter Football Team die neubeschrittene Reise in der Landesliga 2019 fort. Noch immer motiviert durch den vorausgehenden Sieg gegen den Tabellenführer Bad Tölz Capricorns, zogen unsere Rebellen motiviert und mit bester Laune in Richtung Augsburg. Leider mussten an diesem Tag die Rebels auf einige Stammspieler und die stimmgewaltige Unterstützung des Cheerleader- Squads der Rebels Roses verzichten. Nur gering durch die fehlenden Motivatoren geschwächt, trafen unsere Männer bei sengender Hitze auf dem Spielfeld des Gastgebers, Augsburg Storm ein. Auch hier duftete es bereits nach frisch geschnittenen Zwiebeln für die im Anschluss ausstehenden Burger.

Das im Jahr 2014 gegründete Team der Augsburg Storm war schon auf dem Spielfeld anzutreffen und man merkte wie ehrgeizig und zielstrebig sich das Team in schwarz auf das Aufeinandertreffen vorbereitete. Das auch hier ein Knistern in der Luft zu spüren war, konnte man nicht unbemerkt lassen. Denn schon wie zuvor trafen hier zwei gänzlich unterschiedliche Teams aufeinander. Augsburg Storm war im Vergleich des Teams der Ende 2017 neuformierten Rebels wesentlich spielerfahrener. Als Premiere trafen die Spieler der Rosenheimer erstmals in den neuen, weißen Jerseys ein was zu einem sehr monochromen Anblick führte. Augsburg in schwarz, Rosenheim in weiß und die Schiedsrichter in schwarz- weiß gestreiftem Zebra-Outfit.

Optisch klar getrennt begann nun das Aufeinandertreffen der beiden physisch gleichen Teams mit einem regelrechten Schlagabtausch. Man merkte jedoch aus Seiten Rosenheims das sich die geringere Spielerdecke der Storm schon bald bemerkbar machte. Rosenheim brachte genügend Rebellen an die Seitenlinie um spielerschonende Auswechlungen durchführen zu können. Diesen Luxus konnte Augsburg zu ihrem Leidwesen nicht vorweisen und mussten sich regelrecht von den Rosenheim Rebels in der ersten Halbzeit überrollen lassen. In den ersten beiden Vierteln hagelte es aus rosenheimer Richtung heftige sechs Touchdowns zu je sechs Punkten, Einen Safety für zwei und 13 Extrapunkten (point after touchdown). Ein anfänglicher Windstoß der Augsburg Storm brachte den Gastgebern 2 verdiente Touchdowns für je 6 Punkte ein. Die Extrapunktversuche blieben jedoch erfolglos und somit gingen die Rebellen mit einem komfortablen Punktestand von 12:57 in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel verflog buchstäblich wie im Flug als die zweite Garde der Rebels auf dem Gridiron versuchte den Vorsprung zu halten und eventuell etwas auszubauen. Und das gelang. Dem Backup Quarterback der Rosenheim Rebels gelang in seinem erstem Einsatz sogleich sein erster Pass zum Touchdown. Die Gegner, die Augsburg Storm waren jedoch bis zuletzt entschlossen und ehrgeizig und warfen trotz des großen Rückstands in keinstem Augenblick des Spiels die Flinte ins Korn. Sie kämpften bis zur letzten Sekunde mit allen was sie aufbieten konnten. Mit dieser mentalen Stärke haben sich die Gastgeber den höchsten Respekt der Gäste verdient. Das beiderseits fordernde Spiel endete verdient mit 64:12 für die Gäste aus Rosenheim. Des einen oder anderen Spielers oder Spielbegleiters Highlight, war ein ehemaliger Spieler der Rosenheim Rebels der seinem ehemaligem Team lauthals Unterstützung mitbrachte. Diese Unterstützung erstreckte sich bis zu einem nahegelegenem Diner in angenehmen amerikanischem Flair, die kurzfristig 40 Sitzplätze für die hungrige Sportler zur Verfügung stellten, und es wurden vergangene Anekdoten und lustige Geschichten zum Besten gegeben.

Nach einer anschließend lautstarken und ausgelassenen Heimfahrt versammelten sich zu späterer Stunde noch viele Spieler im Rosenheimer Nachtleben um diesen perfekten Tag gebührend ausklingen zu lassen. Erst in langen zwei Wochen können sich die Jungs und ihre Sideline- Crew wieder auf den Weg zum nächsten Auswärtsspiel machen. Auch diesmal führt der Weg nach Schwaben, ins ferne Kempten, zu den Allgäu Comets 2. Dem stärksten Rivalen der letztjährigen Saison

marebels

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