TVT-Basketballer blicken auf erfolgreiches Wintercamp zurück – Regionale Ausweitung als Zukunftsziel

Mehr als nur ein paar Stunden Kindergarten

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Luis Pires setzt bei den TVT-Camps vor allem auch auf die Vermittlung von Werten.

Traunstein - Zum zweiten Mal in Folge ließ der TV Traunstein auch in den Weihnachtsferien die Bälle fliegen. Zwischen 26. Dezember und 3. Januar fanden sich an insgesamt fünf Tagen Basketball-Begeisterte von 7-17 Jahren zum großen Wintercamp in der AKG-Halle ein. Unter Anleitung von Luis Pires sowie Assistent-Coach Linus Pleyer verbrachten die Nachwuchs-Korbjäger intensive Trainingstage, bei denen auch Spaß und das Teambuilding nicht zu kurz kamen. Für die zukünftige Entwicklung dieses Zusatzangebots will der Turnverein das Einzugsgebiet erweitern und somit Basketballer aus der ganzen Region ansprechen.

„Die Einstellung der Teilnehmer war außergewöhnlich“, bilanziert der spanische Jugendkoordinator des TVTBB, „obwohl wir uns sehr viel vorgenommen hatten und täglich fünf Stunden in der Halle aktiv waren, wurden die Einheiten mit viel Fleiß und hoher Konzentration absolviert. Nur so konnten wir uns ehrgeizigen Ziele auch erreichen.“ Besonders bewährt habe es sich aus Sicht des Veranstalters, die Campstruktur zeitlich zu entzerren und die fünf Trainingstage auf die Weihnachtsferien zu verteilen. Dies ermöglichte, dass die jungen Teilnehmer trotz der traditionell mit hohem Freizeitstress verbundenen Zeit um die Jahreswende sowohl körperlich als auch mental voll zur Sache gehen konnten.


Nach der morgendlichen Schulung von technischen und konditionellen Fähigkeiten ging es für die 18 Wintercamp’ler in den nahegelegenen Sailer Keller, wo die Mittagspause verbracht wurde. An den Nachmittagen standen dann in erster Linie individual- und mannschaftstaktische Grundlagen im Fokus. Besonders die Schulung von 1-gegen-1-Situationen, einem der kreativsten Bereiche der Sportart, bereite dabei große Freude. Ob der unterschiedlichen Erfahrungsgrade und Altersstufen passten die Coaches ihre Trainingsstruktur exakt auf die Teilnehmer an, beispielsweise durch die Verwendung verschiedener Korbhöhen.

Trotz der Heterogenität in seiner Gruppe, die zu gut einem Drittel aus Mädchen und zwei Dritteln aus Jungen bestand, beobachteten die Betreuer, wie sich auch der zwischenmenschliche Bereich weiterentwickelte. „Die Teilnehmer haben jeden Tag sieben Stunden ohne Pause zusammengelebt“, sagt Luis Pires, der auch im sozial-affektiven Bereich die Ziele als erreicht ansieht, „hier ging es darum, dass die Kinder ihren eigenen Platz in der Gruppe finden, einander respektieren und die Regeln einhalten.“ So wurde etwa besonders Wert auf die Ordnung in der Halle, eine Begrenzung der Handy-Nutzung oder das Einhalten von Tisch-Manieren gelegt.


Neben dem sportlichen Bereich geht es den TVT-Basketballern bei ihren Camps also vor allem auch darum, Gesundheitsbewusstsein, Erziehung und Wertevermittlung in den Vordergrund zu stellen. „Das ist schon deutlich mehr als nur ein paar Stunden Kindergarten, Spaß oder Sport“, gibt der sympathische Spanier in der Nachbesprechung der Veranstaltung mit einem Augenzwinkern zu Protokoll. Für die Zukunft will die Abteilung mit dem Angebot vermehrt auch Interessierte aus der gesamten Region ansprechen. Ein Anfang hierfür ist bereits gemacht. So waren bei der zweiten Auflage des TVTBB-Wintercamps bereits Spielerinnen aus dem Kooperationsverein SV Saaldorf mit dabei.

SK (Pressemitteilung TV Traunstein Basketball)

Quelle: chiemgau24.de

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