WSC Kiefersfelden verteidigt DM-Titel

Wasserski. Die Läufer des WSC Kiefersfelden dominieren "Geister DM"

+

Kufstein - "15 Jahre ist es nun her, dass wir hier in Kiefersfelden 2005 die letzte Deutsche Meisterschaft durchgeführt haben. Damals war es ein Riesenspektakel mit großem Rahmenprogramm und über 2000 Zuschauer. Dieses mal fühlt es sich komisch an, wenn man eine Geister DM durchführt und weder ein Rahmenprogramm noch Zuschauer zugelassen sind", so Thomas Bauer 1. Vorstand des WSCKR bei der Siegerehrung der Deutschen Meisterschaft im Wasserski, die am letzten Wochenende am Hödenauer See stattgefunden hat. "Trotzdem war es ein riesen Erfolg und wir freuen uns für den Sport und die Sportler, die einen fairen Wettkampf erlebten und mit dem Wetter Anfang Oktober großes Glück hatten. Am Ende freute sich der ganze Verein über die Titelverteidigung der Mannschaftswertung. Das Team um Simon Herrmann, Felix Astner, Jana Meier und Team Kapitän Jana Wittenbrock musste bis zum Schluss kämpfen um die Mannschaften aus Kallethal und Friedberg hinter sich zu lassen. Am Ende übergaben Harald Stempfer Vizepräsident des BLSV und Herr Lauch Vizepräsident des Bayrischen Motor und Yachtverbandes den Wanderpokal an das Siegerteam aus Kiefersfelden.

Die Deutschen Meisterschaften waren von einer enormen Dominanz des WSCKR in den diversen Jugendklassen geprägt. Am Samstag morgens starteten die Finalläufe im Slalom und die Läufer vom Hödenauer See konnten gleich drei "Triplesiege" feiern: Clara Miserok gewann den Slalom vor Bilyana Ivanova und Ihrer Schwester Nina Miserok, Während bei den Jungs das Ergebnis Fynn Strohmeier vor Anuk Pilgram und Frederik Schulz lautete . Kay Strohmeyer dominierte nicht nur den Slalom der Jugend, sondern konnte alle Disziplinen und die Kombinationswertung für sich entscheiden und wurde somit 4 mal Deutscher Jugendmeister in seiner Klasse. Robert Lengsfeld machte ebenfalls auf sich aufmerksam. 4 Bronzemedaillen waren seine Ausbeute. Beim Trickski setzte sich ebenfalls die Jugend des WSC in allen Kategorien durch. Clara Miserok, Anuk Pilgram, und Kay Strohmeyer hießen hier die Titelträger des WSC. In der offenen Klasse gab es bei den Damen das zu erwartende Duell zwischen Jana Meier und Jana Wittenbrock. Während Jana Wittenbrock leicht verletzt an den Start ging und am 11 Meterseil Ihren Fahrfehler von Boje 1 nicht mehr korrigieren konnte, nutze die "kleine Jana" wie Jana Meier von allen genannt wird Ihre Chance und fuhr zwei Bojen mehr und feierte somit Ihren ersten Deutschen Meistertitel in der offenen Klasse der Damen. Sigita Trigellis, der Neuzugang des WSCKR konnte sich bei Ihrer ersten Meisterschaft für den WSC gleich im Trick auf Platz 2 vorfahren. Eine Augenweide und eine Klasse für sich war dann Simon Herrmann, der bis dahin 14 fache Deutsche Meister im Slalom. Er dominierte das Feld quasi nach Belieben und fuhr konzentriert und sicher mit großem Vorsprung seinen 15 ten Deutschen Meistertitel souverän nach Hause. Im Trickski der Herren kam es zu einem Comeback von Marius Schimanski, der nach mehrjähriger Wettkampfpause erstmals im Trick wieder am Start war. Er fuhr einen sauberen Run und musste sich nur ganz knapp dem Titelverteidiger Oliver Marks geschlagen geben. Felix Astner überraschte alle Zuseher mit einer kämpferischen Leistung in allen drei Disziplinen. Der verdiente Lohn dafür war die Silbermedaille in der Kombination. Mit zwei weiteren Bronzemedaillen im Slalom und Springen fuhr der Oberaudorfer mehr als zufrieden nach Hause.

Mit insgesamt 12 Goldmedaillen 9 Silber und 10 Bronzemedaillen erreichte das Team des WSCKR soviele Medaillen wie lange nicht mehr. "Wir sind froh, dass wir die im Juli ausgefallene DM hier in Kiefersfelden nachholen durften und bedanken uns beim gesamten Verein für die tadellose Durchführung der Meisterschaft" waren die schönen Schlussworte des Seilbahn Ressortleiters des DWWV Robin Senge, der am Rande der Siegerehrung Jana Wittenbrock zur „ Sportlerin des Jahres 2019 des DWWV gratulierte“

Pressemitteilung WSCKR

Kommentare