Das Schützenjahr wird geprägt vom Leitgedanken „Patrona Bavariae“

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Die Audorfer Gebirgsschützen beim Bataillonsfest 2015 in Bad Aibling

Oberaudorf - Audorfer Gebirgsschützen rüsten sich in ihrer Frühjahrsversammlung für 2016

Niemand der Anwesenden im „Kaisersaal“ des Sporthotels „Wilder Kaiser“ konnte sich je an eine ähnlich gut besuchte Frühjahrsversammlung der Audorfer Gebirgsschützen erinnern. Fast siebzig Kompaniemitglieder folgten der diesjährigen Einladung, in der Hauptmann Fritz Kelzenberg den ersten Bürgermeister der Gemeinde Oberaudorf, Hubert Wildgruber, sowie alle Ehrenoffiziere der Kompanie besonders begrüßen durfte.

Traditionsgemäß stand auch heuer die Besprechung der Ausrückungen und Schießvorhaben im Mittelpunkt, aber besondere Ereignisse im Schützenjahr 2016, sowie interessante Informationen aus der vorangegangen Bundesgeneralversammlung der Bayerischen Gebirgsschützen waren hauptverantwortlich am hohen Interesse an der Veranstaltung. Bei besagter Bundesgeneralversammlung wurde im Hinblick auf den Patronatstag am 8. Mai in Garmisch an die 400jährige Marienverehrung in Bayern gedacht. Hauptmann Kelzenberg verdeutlichte den Leitgedanken „Patrona Bavariae“ in einem Kurzvortrag aus der Feder des stellvertretenden Landeskommandanten der Bayerischen Gebirgsschützen, Martin Haberfellner aus Kochel. Mit einem Satz beschreibt Haberfellner die besondere Bedeutung der Schutzpatronin aller Bayerischen Gebirgsschützen: „Die Marienverehrung in Bayern ist so alt wie wir Bayern Christen sind.“

Mit dem Patronatstag, dem wichtigsten Fest der Bayerischen Gebirgsschützen, beginnt das Schützenjahr und damit auch die Ausrückungen der Audorfer Kompanie. Weitere Höhepunkte bilden das Alpenregionstreffen in Waakirchen, das Annafest auf dem Nuslberg, das Bataillonsfest in Traunstein sowie die Pflichtbeteiligungen bei den kirchlichen Festen in Oberaudorf, deren Würdigung Hauptmann Kelzenberg im Hinblick auf eine dementsprechende Ausrückmoral besonders herausstellte. Das Bundesschießen im September stellt erneut den Höhepunkt aller Schießveranstaltungen dar. Knapp dreißig Ausrückungen und Schießvorhaben stehen insgesamt auf der Jahresagenda der Kompanie. „Da ist es mehr als schwierig gewesen, einen passenden Termin für den geplanten Kompanieausflug zu finden“, resümierte Kelzenberg.

Dieser wurde anschließend vom Kompanieschreiber Hans Wildgruber in Wort und Bild vorgestellt. Er wird nach Bad Windsheim führen, wo die Geschichte der ehemaligen Reichsstadt, der Besuch des Fränkischen Freilandmuseums und die Tradition der Weinregion an der mittelfränkischen Bocksbeutelstraße einen Schwerpunkt bilden werden. Das Erfahren der fränkischen Kultur wird eindeutig im Vordergrund stehen.

Bürgermeister Hubert Wildgruber überbrachte den Dank und die Anerkennung der Gemeinde. Mit dem Ausblick auf das bevorstehende Schützenjahr, der Ankündigung von personellen Veränderungen bei den Marketenderinnen, der Darstellung der nicht zufriedenstellenden Situation bei den Trommlern und ihren persönlichen Erwartungen an das Auftreten der Kompanie beschlossen Hauptmann Kelzenberg und sein Stellvertreter Stefan Leitner die Versammlung.

Pressemitteilung Audorfer Gebirgsschützen, Hans Wildgruber, Schriftführer

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