DIE MÄNNER DES TSV ÜBERSEE HANDBALL SIND MEISTER DER BEZIRKSKLASSE 4 OBERBAYERN

Verdient wurde die Mannschaft von Trainer Volker Kiehl in dieser Saison Meister in der Bezirksklasse und steigt in die Bezirksliga auf.

Frisch aufgestiegen in die Handball Bezirksliga: Die Überseer Herren mit ihrem Trainer Volker Kiehl
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Frisch aufgestiegen in die Handball Bezirksliga: Die Überseer Herren mit ihrem Trainer Volker Kiehl

Übersee (Chiemgau) - Nach dem Abstieg in der letzten Saison übernahm der gebürtige Hesse im Mai das Traineramt bei den Achentalern und begann sofort mit der Vorbereitung zur Mission Wiederaufstieg. Mit Jan Furk hatte der neue Trainer einen erfahrenen Handballer an seiner Seite der Ihn mit Rat und Tat unterstützte. Mit Ausdauereinheiten, Stand up paddeln (danke an Parker Outdoor) auf dem Chiemsee und vielen Stunden in der Schulsporthalle in Übersee wurden die Grundlagen für die neue Saison gelegt. Die Spieler hatten schnell die Philosophie des neuen Trainers verinnerlicht. Mit einem Trainingslager in Hessen und einigen Vorbereitungsspielen begann der Feinschliff für die junge Mannschaft bevor es mit den ersten Pflichtspielen los ging.

SAISONSTART VERGEIGT – IM POKAL IN DER ERSTEN RUNDE GEGEN SALZBURG AUSGESCHIEDEN Das erste Pflichtspiel fand in heimischer Halle gegen Salzbug statt, nach großen Kampf unterlagen die Achentaler und verabschiedeten sich erhobenen Hauptes aus dem Pokalwettbewerb. Der Start in die Liga dagegen gelang beeindruckend, der SV Bruckmühl II wurde mit 40:27 abgefertigt und das Selbstvertrauen war wieder da. Nach dem ersten Auswärtssieg in Brannenburg kam es am 3. Spieltag zum Chiemsee-Derby gegen den TuS Prien II. In dem Spiel gegen Prien wurde das erste mal so richtig deutlich was die Mannschaft in dieser Saison auszeichnen würde. Die Priener wurden mit einem 26:9 nach Hause geschickt. Die Abwehr stand!

VON BEGINN AN EIN DREIKAMPF UM DIE TABELLENSPITZE Mit dem TuS Traunreut und dem TuS Raubling hatte der TSV von Beginn an zwei starke Widersacher im Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg. Nach den siegen gegen Traunstein, Trostberg und dem abgesagten Spiel gegen Freilassing kam es zum ersten Spitzenspiel für die Mannschaft. Mit einer schlechten Leistung unterlag man in Traunreut dem TuS mit 29:22. Der erste Dämpfer in der Saison, dem der zweite im Auswärtsspiel bei dem TuS Raubling folgen sollte. Man verlor nach harten Kampf 24:20 und fand sich auf einmal mit 4 Minuspunkten plötzlich hinter den beiden Kontrahenten auf dem dritten Tabellenplatz wieder. BEEINDRUCKEND ZURÜCKGEKOMMEN UND OHNE WEITERE NIEDERLAGE BIS ZUM SAISONENDE Die Achentaler kamen gut erholt aus den beiden Spitzenspielen und gewannen das Spiel gegen Bruckmühl souverän um dann den ersten und einzigen Punktverlust in der heimischen Halle in Übersee gegen den „Angstgegener“ aus Brannenburg hinnehmen zu müssen. Das 26:26 sollte der letzte Ausrutscher für die Mannschaft von Trainer Volker Kiehl sein. Nach klaren siegen gegen Prien und Traunstein reiste der TuS Raubling zum Rückspiel an. Man merkte jedem Spieler an wie sehr sie den Sieg wollten und so wurden die Inntaler deutlich mit 29:19 in die Schranken gewiesen und die Achentaler-Wand war wieder zurück im Meisterschaftsrennen.

SPIELPLAN MEINT ES NICHT GUT MIT DEM TSV ÜBERSEE Bis zum letzten Saisonspiel gegen Traunreut wurden die Hürden gegen Trostberg und Freilassing im Stile einer Spitzenmannschaft gemeistert. Gegen Trostberg gelang ein deutlicher Sieg und in Freilassing wurde trotz holprigem Start ein sicherer Sieg eingefahren. Zum Abschluss der Saison trafen die Achentaler auf den TuS Traunreut und es musste unbedingt ein Sieg her. Die beiden Gegner um die Meisterschaft, Raubling und Traunreut, hatten 4 Minuspunkte und der TSV derer 5 auf dem Konto. Der Sieger aus dem Spiel wäre sicherer zweiter und würde an der Relegation um den Aufstieg teilnehmen. Wieder zeigte sich die Mannschaft von ihrer besten Seite, die Gäste aus Traunreut wurden 60 Minuten sicher beherrscht und in einer sehr gut besuchten Halle in Übersee, mit 35:32 besiegt. Ab jetzt konnte der TSV nur noch zuschauen. Selbst hatte man alle Saisonspiele bestritten während Raubling und Traunreut noch drei Spiele zu absolvieren hatten. FREILASSING LÄSST ÜBERSEE JUBELN Am vorletzten Spieltag mussten die Inntaler aus Raubling in Freilassing antreten. Nach der Heimniederlage des TuS Raubling gegen den ESV Freilassing II versprach die Begegnung einiges an Spannung und die Achentaler hatten die Hoffnung das der TuS in Freilassing stolpern würde. Die Freilassinger gaben alles und lieferten dem TuS Raubling einen harten Kampf und besiegten die Inntaler 23:22. Der Jubel in Übersee war Riesen groß, lag man jetzt uneinholbar an der Tabellenspitze und stand als Meister und Aufsteiger fest. Am letzten Spieltag stehen sich Traunreut und Raubling gegenüber und kämpfen um den zweiten Tabellenplatz.

BESTE ABWEHR, ZWEITBESTER ANGRIFF, HEIMSTÄRKE UND FANS GARANT FÜR DEN TITEL Der TSV Übersee hat den Grundstein zum Titel mit einer sehr guten Abwehrleistung gelegt. Über die gesamte Saison ließ die Achentaler-Wand im Durchschnitt nur 20 Gegentore pro Spiel zu und erzielte durchschnittlich 28 Tore. Apropos Garant für die Meisterschaft: zusammen mit den Fans wurde die Schulsporthalle in Übersee zur Festung. Es wurde kein Heimspiel verloren und den Fans schöne Handballfeste geliefert. Die Mannschaft bedankt sich bei allen Fans und Sponsoren für die tolle Unterstützung und freut sich auf die neue Saison. Einen besondere Dank geht an Maike Leicher, die die Mannschaft mit Ihrer Trommel immer wieder zu Höchstleistungen angetrieben hat. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass bei den Auswärtsspielen die Fans aus Übersee immer in der Überzahl waren und der Mannschaft den Rücken stärkten.

FEIERN UND GENIEßEN Die Mannschaft lässt keine Möglichkeit aus, um die Meisterschaft und den Aufstieg der Damen zu feiern. Nach Ostern wird sich die Mannschaft gemeinsam auf Mallorca von der anstrengenden Saison erholen, um gestärkt in die Vorbereitung auf die neue Saison einzusteigen. #weakodeako #wirsindübersee #gewinnenwollenwir

TSV Übersee, Abteilung Handball, Presseservice

Quelle: chiemgau24.de

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