Alice Cooper geht gern in die Kirche

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Abseits der Bühne gibt sich Schock-Rocker Alice Cooper richtig spießig.

Heidelberg - Abseits der Bühne gibt sich Schock-Rocker Alice Cooper richtig spießig. In einem Interview sagte er, dass er regelmäßig in die Kirche geht. Doch das ist längst nicht alles.

Er gilt als Erfinder des Schock- und Gruselrocks mit viel Blut und Schlangen auf der Bühne - doch abseits der Bühne gibt sich Alice Cooper richtig spießig. “Ich bin seit 35 Jahren verheiratet, habe drei Kinder, spiele Golf und gehe regelmäßig in die Kirche. Ich mach zu Hause alles, was ein ganz normaler Familienvater tut“, sagte der 63-Jährige der Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung.

Über seinen Glauben sagte er: “Ich nehme den Glauben sehr ernst, und ich sag das nicht nur so, sondern ich bemühe mich, auch wie ein guter Christ zu leben. (...) Klar, ich bin auf der Bühne ein Halunke, aber es steht nirgends in der Bibel geschrieben, dass ein Christ keinen Halunken mimen darf, oder?“

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Alice Cooper ist vom 20. Oktober an mit seiner Tour “No More Mr. Nice Guy“ in Deutschland zu sehen. Erst in Chemnitz, an den beiden folgenden Tagen in Göppingen und Mannheim.

Aufsehen erregten seine Shows bereits in den 70er Jahren, in denen auf der Bühne literweise das Blut floss, Schlangen, Monster und Riesenspinnen zu sehen waren und am Schluss der geisterhaft geschminkte Cooper unter der Guillotine enthauptet wurde. Bis Mitte der 80er litt Cooper unter starken Alkoholproblemen, sagt heut aber von sich, er sei trocken und wieder topfit.

dpa

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