Terroranschlag

Ariana Grande über Manchester: Noch immer schmerzvoll

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Ariana Grande leidet jeden Tag. Foto: Paul Buck/EPA

Jeden Tag denkt Ariana Grande an den Terroranschlag von Manchester, bei dem 22 Konzertbesucher starben. Ihren Frieden hat die Sängerin seitdem nicht gefunden.

Los Angeles (dpa) - Der Terroranschlag auf ihr Konzert im britischen Manchester vor knapp einem Jahr beschäftigt die US-Popsängerin Ariana Grande (24) noch immer.

"Musik sollte eigentlich die sicherste Sache der Welt sein", sagte Grande dem "Time"-Magazin. "Ich denke, das ist der Grund, weshalb mir noch immer jeden einzelnen Tag schwer ums Herz ist." Die Verarbeitung werde niemals abgeschlossen sein, erklärte die Sängerin: "Man glaubt, dass es mit der Zeit einfacher wird, darüber zu sprechen. Oder dass man damit seinen Frieden macht. Aber ich warte jeden Tag auf diesen Frieden und es ist noch immer sehr schmerzvoll."

In dem Anschlag, bei dem 22 Konzertbesucher ums Leben kamen, habe sich "das absolut Schlechteste der Menschheit" gezeigt, so Grande. "Deshalb habe ich mein Bestes gegeben, so zu reagieren, wie ich es getan habe. Das Letzte, was ich will, ist, dass meine Fans so etwas sehen und denken, es hat gewonnen." Die Sängerin hatte kurz nach dem Anschlag ein Benefizkonzert in Manchester organisiert. "Ich wünschte, ich könnte mehr wieder gutmachen", erklärte sie nun.

Grande plant in diesem Sommer die Veröffentlichung ihres ersten Albums nach dem Anschlag. Es solle den Titel "Sweetener" (auf Deutsch: Süßstoff) tragen und davon handeln, "eine Situation oder das Leben eines anderen zu erhellen oder zu versüßen", erklärte sie vor Kurzem in der Late-Night-Show von US-Moderator Jimmy Fallon.

"Time"-Artikel

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