Auch Whoopi pro Roman

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Auch Whoopi Goldberg hält zu Roman Polanski.

Zürich - Die Festnahme von Star- Regisseur Roman Polanski sorgt weiter für heftigen Wirbel.

Auch zum Auftakt des Filmfestivals Cologne Conference gab es böse Worte in Richtung der Schweizer Behörden. In den USA löste Talkmasterin und Schauspielerin Whoopi Goldberg mit einer Solidaritätsbekundung eine Welle der Empörung aus.

“Hier geht es um die Art und Weise, wie Polanski in Zürich festgenommen worden ist“, sagte Hachmeister am Mittwochabend in Köln. Erst sei er in die Stadt eingeladen worden, um einen Preis in Empfang zu nehmen, dann sei der Zugriff erfolgt. “Hier geht es nicht um so eine Prominentensolidarität“, versicherte Hachmeister. Das Handeln der schweizerischen Behörden sei einfach nicht in Ordnung. Polanski sollte bei der Cologne Conference eigentlich mit dem Filmpreis Köln ausgezeichnet werden.

In der Schweiz wurde unterdessen bekannt, dass Polanski dort in der Vergangenheit Steuern zahlte. Das bestätigte die Gemeinde Saanen dem “Tages-Anzeiger“. Polanskis Wohnung in einem luxuriösen Chalet in Gstaad habe einen Wert von 1,6 Millionen Franken (1 Million Euro). Somit bezahle der französisch-polnische Doppelbürger eine Grundsteuer von 2392 Franken (1576 Euro).

Dass Polanski nicht früher verhaftet wurde, obwohl er in der Schweiz gemeldet war, wurde mit dem fehlenden Niederlassungsausweis begründet. Ein Abgleich mit dem internationalen Fahndungssystem finde so nicht statt, sagte eine Sprecherin der Steuerverwaltung in Bern Blick.ch.

Polanski hat angekündigt, mit allen Mitteln gegen seine Auslieferung kämpfen zu wollen. Helfen soll ihm dabei der US-Star- Anwalt Reid Weingarten. Der Jurist gilt als Strippenzieher in Washington und ist ein enger Freund von Generalstaatsanwalt Eric Holder. Unterstützung erhält Polanski zudem von zahlreichen Freunden, Kollegen und auch von Politikern. Viele von ihnen fordern eine bedingungslose Freilassung des 76-Jährigen.

dpa

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