Bella umgeben von halbnackten Monstern

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Die Twilight-Fortsetzung “New Moon“ kommt in die Kinos. Robert Pattinson (links) und Taylor Lautner zeigen als Vampir Edward und Werwolf Jakob viel durchtrainierten Körper. Kirsten Stewart muss sich für einen der beiden entscheiden.

Hollywood - Die Twilight-Fortsetzung “New Moon“ kommt in die Kinos. Robert Pattinson und Taylor Lautner zeigen als Vampir Edward und Werwolf Jakob viel durchtrainierten Körper.

Hier sehen Sie den Trailer zu „New Moon“.

Seit Monaten haben Millionen Twilight-Fans darauf gewartet, dass Robert Pattinson alias Edward und Taylor Lautner alias Jakob im nächsten Film der Vampir-Saga zu sehen sind. Jetzt kommt “New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde“ endlich in die Kinos - am Donnerstag ist offizieller Filmstart in Deutschland. Und die zumeist weiblichen Twi-Hards dürften zufrieden sein. Sowohl Pattinson, der gerade erstmals in die Auswahl des Sexiest Man Alive des “People“-Magazins gekürt wurde, als auch Lautner zeigen reichlich durchtrainierte Körper. Endlich scheinen Bella und ihr geliebter Vampir Edward glücklich vereint, da gerät im zweiten Band der Saga ihre neue schöne heile Welt aus den Fugen. Mädchen-Schwarm Pattinson alias Edward sieht sich gezwungen, seine Bella zu verlassen, weil er meint, sie nur so vor sich und vor allem seiner Vampir-Familie schützen zu können.

Nach dem Vampir verliebt sich Bella in Werwolf

Bis beide am Ende zum nächsten (vorläufigen) Happy End finden, muss das Mädchen (Kirsten Stewart) ein tiefes Jammertal durchschreiten. Einzig ihr Jugendfreund Jakob Black (Lautner und damit Mädchen-Schwarm Nummer 2 des Films) schafft es, sie zumindest zeitweise aus ihren Depressionen zu befreien. Doch was muss Bella feststellen: Nicht nur ihre große Liebe Edward ist kein normaler Mensch. Auch der Indianerjunge Jakob ist inzwischen eine Art Monstrum geworden, das sich zunächst eben wegen seiner Abartigkeit auch von ihr zurückziehen will.

"New Moon": Zweiter Teil der "Twilight"-Saga

"New Moon": Zweiter Teil der "Twilight"-Saga

Dabei ist er im Gegensatz zu den potenziell Menschen mordenden Vampiren ein “gutes Monster“, nämlich eine Art Werwolf, der sich nur zu dem einen Zweck in die vierbeinige Beste verwandelt, um Menschen eben vor den “kalten Wesen“, wie Edward einer ist, zu beschützen. Bella ist - soviel weiß die Fangemeinde seit dem ersten Band beziehungsweise dessen Verfilmung - ja schon lange klar, dass sie nicht ganz normal sein kann. Schließlich kann Edward die Gedanken von allen Menschen hören, nur ihre nicht. Entsprechend ist sie nicht sonderlich erstaunt, als sie Jakobs Rätsel löst, was wiederum dazu führt, dass sie Zugang zu seiner Gruppe erhält.

“Anabolika sind nicht ungefährlich“

Weil sie sich aber laufend in riesige Werwölfe verwandeln und außerdem eine übernatürlich hohe Körpertemperatur haben, laufen sie meist mit nacktem Oberkörper herum. Die Zuschauer - wohl wiederum wie im der Verfilmung des ersten Bandes meist Zuschauerinnen - bekommen also eine heftige Dosis durchtrainierte Sixpacks zu sehen. Die coole Bella macht sich sogar noch darüber lustig, als sie anfangs zu Jakob sagt: “Anabolika sind nicht ungefährlich.“ Tatsächlich hat sich Schauspieler Taylor Lautner eigens für den zweiten Teil ungeheure Muskelpakete antrainiert. Angeblich soll er rund 13 Kilo dafür zugelegt haben. Letztendlich seinen Konkurrenten in der Gunst um Bella ausstechen kann er damit aber trotzdem nicht. Allerdings dürfte auch Robert Pattinson so manche Stunde im Kraftraum verbracht haben. Beim Showdown im Palast der Vampirfürsten im italienischen Volterra kämpft Edward mit bis nur knapp über die Schamhaare entblößtem durchtrainiertem Oberkörper. Wer gerne viel nackte männliche Haut sehen will, kommt also in jedem Fall auf seine Kosten. Damit die vielen Pattinson-Fans nicht den größten Teil des Films ohne Blick auf den Beau auskommen müssen, hat Edwards immer wieder zwischendurch kleine Traum-Auftritte. Eigentlich hört Bella in diesen Momenten nur seine Stimme.

“Gute“ und “böse“

Monster Die animierten riesigen Werwölfe, in die sich Jacob und seine Freunde verwandeln, sind gut gemacht, wenn auch nicht wirklich furchteinflößend. Aber sie sind ja auch “gute“ Monster. Die “bösen“ Monster, die Volturi aus Volterra, glänzen zwar mit ihren roten Augen - wenigstens sieht man bei ihnen im Gegensatz zu Edward nicht die Kontaktlinsen -, aber sie wirken bei weitem nicht so bedrohlich wie im Buch, zumal die Maskenbildner bei ihnen etwas geschludert zu haben scheinen. Die Ansätze der Perücken sind allzu deutlich zu sehen, und von pergamentartiger, Tausende Jahre alter Haut ist keine Spur. Das dürfte die zumeist jugendlichen Fans allerdings kaum stören, auch diesen zweiten Teil der Twilight-Saga, der auf Deutsch als “Bis(s) zur Mittagsstunde“ erschienen ist, millionenfach zu besuchen und gut zu finden. Immerhin ist es Regisseur Chris Weitz im Gegensatz zu Catherine Hardwicke, die den ersten Band verfilmt hatte, mit einem Kunstgriff gelungen, die im Buch ausführlich beschriebenen Gefühle der Ich-Erzählerin zumindest ein wenig besser einzubringen. Denn Bella schreibt jetzt mehrfach E-Mails an Edwards Filmschwester Alice, in denen sie sich erklärt.

Edwards Sicht in “Midnight Sun“

Der dritte und vorletzte Band der Saga wird schon verfilmt, und der vierte und letzte dürfte folgen. Autorin Stephenie Meyers hat derweil auf ihrer Homepage angekündigt, dass sie das Ganze auch noch aus der Sicht von Edward schreiben will. Einen Entwurf des ersten Bandes namens “Midnight Sun (Mitternachtssonne)“ hat sie dort schon veröffentlicht.

Angelika Bruder

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