Berlinale-Finale:

Goldener Bär für Rumänien

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Regisseur Calin Peter Netzer (l.) und Produzentin Ada Solomon: Ihr Psychodrama „Die Stellung des Kindes“ wurde mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

Berlin - Der große Berlinale-Gewinner steht fest: Der Goldene Bär geht nach Rumänien. Am Sonntag werden beim Festival-Finale die Filme des Wettbewerbs noch einmal gezeigt.

Nach der Verleihung der begehrten Bären endet die Berlinale am Sonntag mit einem Publikumstag. Dabei werden die Filme des offiziellen Wettbewerbs um die Festivaltrophäen noch einmal gezeigt. Am Samstagabend war Calin Peter Netzers Psychodrama „Die Stellung des Kindes“ mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet worden. Der Hauptpreis des Festivals ging damit erstmals nach Rumänien.


Insgesamt erhielten vier osteuropäische Filmkünstler Auszeichnungen. Der deutsche Film „Gold“ von Thomas Arslan ging leer aus. Als beste Schauspielerin wurde die Chilenin Paulina García aus „Gloria“ geehrt. Den Preis als bester Darsteller bekam als Laiendarsteller der Roma Nazif Mujic für seine Rolle in dem Drama „Eine Episode aus dem Leben eines Metallsammlers“.

Berlinale-Finale: Goldener Bär verliehen

Berlinale Goldener Bär
Der Goldene Bär der diesjährigen Berlinale geht nach Rumänien. Am Samstagabend war Calin Peter Netzers Psychodrama „Die Stellung des Kindes“ mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet worden. © dpa
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Der bosnische Regisseur Danis Tanovic (l.) zusammen mit den Produzenten Amra Baksic Camo (m.) und Cedomir Kolar. Sie gewannen den Silbernen Bären für ihren Film: "An Episode in the Life of an Iron Picker" © dpa
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Regisseur Calin Peter Netzer (l.) und Produzentin Ada Solomon: Ihr Psychodrama „Die Stellung des Kindes“ wurde mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. © dpa
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Regisseur Calin Peter Netzer hält stolz seinen Goldenen Bären in den Händen. © dpa
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Der kanadische Regisseur Denis Cote wurde mit dem Silbernen Bären für seinen Film 'Vic+Flo Saw a Bear' geehrt. © dpa
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David Gordon Green bekam den Silbernen Bären für "Prince Avalanche". © dpa
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Kamboziya Partovi, iranischer Co-Regisseur des Films "Parde", freut sich über einen Silbernen Bären. © dpa
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Auch sie strahlte: Schauspielerin Paulina Garcia freute sich über einen Silbernen Bären für ihre Rolle in "Gloria". © dpa
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Der bosnische Schauspieler Nazif Mujic, Gewinner des Silbernen Bären für den Film "An Episode in the Life of an Iron Picker". © dpa
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Die Schauspieler Rayna Campbell (l.) und August Diehl auf dem roten Teppich. © dpa
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Aziz Zhambakiyev erhielt den silbernen Bären in der Kategorie "Herausragende künstlerische Leistung" im Film 'Harmony Lessons'. © dpa
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Die kasachische Schauspielerin Anelya Adilbekova bei ihrer Ankunf auf dem roten Teppich © dpa
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Regisseur Jean-Bernard Marlin gewann den Goldenen Bären in der Kategorie "Bester Kurzfilm" für sein Werk 'La Fugue' ('The Runaway'). © dpa
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Die cilenische Schauspielerin Paulina Garcia gewann den Silbernen Bären in der Kategorie "Beste Schauspielerin" im Film "Gloria" . © dpa
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Der rumänische Regisseur Calin Peter Netzer (l) und Produzentin Ada Solomon (Gewinner in der Kategorie "Bester Film" für ihr Werk "Die Stellung des Kindes") mit Festival-Direktor Dieter Kosslick. © dpa
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Regisseur Calin Peter Netzer hält stolz seinen Goldenen Bären in den Händen. © dpa
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Schauspielerin Lisa Martinek bei ihrer Ankunft auf dem roten Teppich. © dpa
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Die cilenische Schauspielerin Paulina Garcia gewann den Silbernen Bären in der Kategorie "Beste Schauspielerin" im Film "Gloria" . © dpa
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Der rumänische Regisseur Calin Peter Netzer (l) und Produzentin Ada Solomon (Gewinner in der Kategorie "Bester Film" für ihr Werk "Die Stellung des Kindes"). © dpa
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Gastgeberin Anke Engelke schnappt sich einen der begehrten Goldenen Bären. © dpa
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Der rumänische Regisseur Calin Peter Netzer (l) und Produzentin Ada Solomon (Gewinner in der Kategorie "Bester Film" für ihr Werk "Die Stellung des Kindes"). © dpa
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Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (l.) verfolgt die Gala zusammen mit seinem Lebensgefährten Joern Kubicki. © dpa
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Der bosnische Regisseur Danis Tanovic (r.) erhält den Silbernen Bären für seinen Film 'An Episode in the Life of an Iron Picker' aus den Händen von Jurymitglied und Regisseur Tim Robbins. © dpa
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Danis Tanovic nach der Preisverleihung © dpa
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Kamboziya Partovi, der Co-Direktor der Berlinale, mit Schauspielerin Maryam Moghadam auf dem roten Teppich. © dpa
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Juror Tim Robbins © dpa
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Schauspielerin Anna Fischer © dpa
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Der französische Regisseur Claude Lanzmann © dpa
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Schauspielerin Katja Riemann © dpa
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Die deutschen Schauspieler Christian Berkel und Andrea Sawatzki bei ihrer Ankunft am Berkinale-Palast. © dpa
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Regisseur Stefan Kriekhaus erhält den Silbernen Bären für seinen Kurzfilm "Die Ruhe bleibt". © dpa
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Regisseur Sebastian Lelio © dpa
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Martina Gedeck mit Markus Imboden © dpa
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TV-Moderatorin Kerstin Linnartz mit Begleitung © dpa
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Martina Gedeck © dpa
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Regisseur und Jury-Mitglied Andreas Dresen © dpa
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Gute Laune bei den chilenischen Schauspielern Sergio Hernandez (r.) und Paulina Garcia sowie  Regisseur Sebastian Lelio © dpa
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Schauspielerin Paulina Garcia und Regisseur Sebastian Lelio © dpa
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Der chinesische Regisseur und Jurypräsident Wong Kar Wai bei seiner Ankunft mit seiner Ehefrau Esther. © dpa
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Schauspielerin Aylin Tezel © dpa
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Anna Fischer schreibt fleißig Autogramme © dpa
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Der Goldene Bär der diesjährigen Berlinale geht nach Rumänien. Am Samstagabend war Calin Peter Netzers Psychodrama „Die Stellung des Kindes“ mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet worden. © dpa
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Der Goldene Bär der diesjährigen Berlinale geht nach Rumänien. Am Samstagabend war Calin Peter Netzers Psychodrama „Die Stellung des Kindes“ mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet worden. © dpa
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Der Goldene Bär der diesjährigen Berlinale geht nach Rumänien. Am Samstagabend war Calin Peter Netzers Psychodrama „Die Stellung des Kindes“ mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet worden. © dpa
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Der Goldene Bär der diesjährigen Berlinale geht nach Rumänien. Am Samstagabend war Calin Peter Netzers Psychodrama „Die Stellung des Kindes“ mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet worden. © dpa
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Der Goldene Bär der diesjährigen Berlinale geht nach Rumänien. Am Samstagabend war Calin Peter Netzers Psychodrama „Die Stellung des Kindes“ mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet worden. © dpa
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Der Goldene Bär der diesjährigen Berlinale geht nach Rumänien. Am Samstagabend war Calin Peter Netzers Psychodrama „Die Stellung des Kindes“ mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet worden. © dpa
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Der Goldene Bär der diesjährigen Berlinale geht nach Rumänien. Am Samstagabend war Calin Peter Netzers Psychodrama „Die Stellung des Kindes“ mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet worden. © dpa

Bei den 63. Internationalen Filmfestspielen Berlin waren in elf Tagen mehr als 400 Filme zu sehen. Insgesamt wurden wieder rund 300 000 Tickets verkauft. Stars wie Anne Hathaway, Catherine Deneuve, Nicolas Cage, Matt Damon, Jane Fonda und Juliette Binoche standen auf dem roten Teppich vor dem Berlinale-Palast am Potsdamer Platz.

Den Silbernen Bären für das beste Drehbuch verlieh die Jury dem in seiner Heimat verfolgten iranischen Regisseur Jafar Panahi und seinem Kollegen Kamboziya Partovi. Ihr als Bären-Favorit gehandelter Film „Geschlossener Vorhang“ („Pardé“) erzählt, was es bedeutet, als Filmemacher nicht arbeiten zu können.

Berlinale eröffnet: Promis strahlen auf dem roten Teppich

Schauspielerin Bettina Zimmermann bei der Berlinale. © dpa
Durfte auch nicht fehlen: Marie Luise Marjan alias Mutter Beimer und Artur Brauner. © dpa
Mario Adorf (2. von links), seine Frau Monique (links), Senta Berger und ihr Mann Michael Verhoeven. © dpa
Ganz légère: SPD-Fraktionsvorsitzender Frank-Walter Steinmeier ohne Hemd und Krawatte. © dpa
Tom Schilling winkt den Fotografen zu. © dpa
Sibel Kekilli (links) umarmt Produzentin Minu Barati-Fischer zur Begrüßung. © dpa
Sorgte für Hollywood-Glamour in Berlin: Jane Fonda. © dpa
Ladies in black: Nadine Warmuth (l.) und Model Eva Padberg. © dpa
Großer Andrang vor dem Berlinale Palast. © dpa
Nina Hoss in einer atemraubenden Robe. © dpa
Die italienische Schauspielerin Isabella Rosselini. © dpa
Femen-Aktivistinnen sorgten für Aufruhr auf dem roten Teppich. © dpa
Femen-Aktivistinnen sorgten für Aufruhr auf dem roten Teppich. © dpa
Femen-Aktivistinnen sorgten für Aufruhr auf dem roten Teppich. © dpa
Iris Berben und ihr Partner Heiko Kiesow. © dpa
Der chinesische Regisseur und Berlinale Jury-Präsident Wong Kar Wai mit seiner Frau Esther. © dpa
Katrin Sass und Volker Ranisch. © dpa
Will an diesem Abend den Ärger um den Berliner Flughafen vergessen: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. © dpa
Ladies in black II.: Jessica Schwarz (l.) und Nina Eichinger. © dpa
Die Jury (von links): Andreas Dresen, Shirin Neshat, Susanne Bier, Tim Robbins, Ellen Kuras, Athina Rachel Tsangari, Wong Kar Wai und seine Frau Esther. © dpa
Auf einem Auge blind? Schauspieler Henry Hübchen. © dpa
Ex-Außenminister Joschka Fischer begleitet seine Frau, die Produzentin Minu Barati-Fischer. © dpa
Sorgen für farbenfrohe Akzente: Rosa von Praunheim (l.) und sein Partner Oliver. © dpa
Anke Engelke führt durch den Abend. © dpa

Dem mit Arbeitsverbot belegten Panahi war die Reise nach Berlin trotz mehrfacher Bitten der Bundesregierung nicht erlaubt worden. Für ihn nahm Partovi die Auszeichnung entgegen. „Das Aufhalten eines Künstlers und eines Denkers war niemals möglich. Bis zum heutigen Tag“, sagte Partovi.

dpa

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