Boney-M.-Sängerin beklagt Schicksal

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Die ehemaligen Sängerinnen der Gruppe Boney M., Liz Mitchell (l) und Marcia Barrett (r), küssen den Produzenten Frank Farian (Archivbild 2007).

Amsterdam - Wenige Tage nach dem Tod des Boney-M.-Tänzers Bobby Farrell hat Leadsängerin Liz Mitchell beklagt, dass das Schicksal der Ex-Mitglieder der Disco-Band traurig sei.

Der deutsche Produzent Frank Farian habe sie, Farrell sowie Maizie Williams und Marcia Barrett zwar für die Auftritte bezahlt. Aber an Plattenerfolgen zwischen 1976 und 1982 mit Hits wie “Daddy Cool“ und “Rivers Of Babylon“ seien sie nicht angemessen beteiligt worden, behauptete die aus der Karibik stammende Niederländerin in der Zeitung “De Telegraaf“ (Onlineausgabe vom Montag).

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Farian erklärte dazu: “Ich weise diese Vorwürfe entschieden zurück.“ Die Gruppe “wäre keine zehn Jahre zusammen geblieben ohne eine Beteiligung am Plattenverkauf“, schrieb er in einer der Nachrichtenagentur dpa übermittelten Stellungnahme. Farrell war am vergangenen Donnerstag mit 61 Jahren im russischen St. Petersburg gestorben.

dpa

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