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Carl-Zuckmayer-Medaille für Doris Dörrie

Dreyer versagt bei Preisverleihung die Stimme

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Weil die neue rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) heiser war, konnte sie ihre Laudatio für Doris Dörrie nicht zu Ende bringen

Mainz - Doris Dörrie ist mit der Carl-Zuckmayer-Medaille ausgezeichnet worden. Als Ministerpräsidentin Malu Dreyer ihre Lobrede für die Filmemacherin vortrug, versagte der SPD-Politikerin die Stimme.

Die Filmemacherin und Autorin Doris Dörrie ist mit der Carl-Zuckmayer-Medaille ausgezeichnet worden. „Ich bewundere Dörrie seit vielen Jahren als unglaublich vielseitige und erfolgreiche Filmemacherin und Schriftstellerin“, sagte die neue rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Freitagabend im Mainzer Staatstheater.

Zu den bekanntesten Filmen der 57-Jährigen gehören „Männer“ (1985) und „Kirschblüten - Hanami“ (2008). Außerdem schrieb sie zahlreiche Romane und Kinderbücher. „Mein Ziel war es immer, im Kleinen das Große, im Alltag das Mysteriöse zu entdecken“, sagte Dörrie.

Dreyer zu heiser, um Rede komplett zu halten

Weil Dreyer heiser war, konnte sie ihre Rede nicht komplett selbst halten. Für sie sprang Kultusministerin Doris Ahnen (SPD) ein. Schauspielerin Maren Kroymann sagte in ihrer Laudatio, Dörrie und Zuckmayer verbinde, dass beide über den Tellerrand hinausschauten.

Mit der Carl-Zuckmayer-Medaille ehrt das Land Rheinland-Pfalz Persönlichkeiten, die sich um die deutsche Sprache verdient gemacht haben. Verliehen wird die Auszeichnung jeweils am Todestag des rhein-hessischen Schriftstellers Zuckmayer (1896-1977). Seit 1979 wird der Preis jährlich verliehen. Der Geehrte erhält neben der Medaille ein 30-Liter-Fass mit rhein-hessischem Wein.

Zu den bisherigen Preisträgern zählen die Schriftsteller Martin Walser und Herta Müller, Schauspieler wie Armin Müller-Stahl und Günter Strack, Regisseure wie Edgar Reitz und Volker Schlöndorff sowie der Sänger Udo Lindenberg.

dapd

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